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über ihre Seele verbunden hat; und der Herr wirdihr gnädig sein, weil ihr Vater ihr gewehret hat."
„Und war nicht," sagte Lady Ashton mit Frohlocken cin-fallcnd, „war nicht der in der heiligen Schrift angegebeneFall der nnsrige? — Kann dieser Mann leugnen, daß, so-bald ihre Aeltern von dem Gelübde oder der Verbindung,womit unsere Tochter ihre Seele gebunden hatte, hörten, wirdies Gelübde ausdrücklich mißbilligten, und ihn von unsererEntschließung schriftlich in Kenntniß setzten?"
„Und ist dies Alles?" sagte Ravenswood, auf Lucie blickend.„Seid Ihr gesonnen, beschworne Treue, den Gebrauch desfreien Willens und die wechselseitige Neigung diesen erbärm-lichen, heuchlerischen Spitzfindigkeiten unterzuordnen?"
„Hort ihn!" sagte Lady Ashton, auf den Geistlichen blickend,„Hort den Lästerer!"
„Möge ihm Gott verzeih'n," sagte Bidethebent, „und seineUnwissenheit erleuchten!"
„Hört, was ich für Euch geopfert habe," sagte Ravenswood,immer an Lucie sich wendend, „ehe Ihr billiget, was man inEurem Namen gethan hat. Die Ehre einer alten Familie,der dringende Rath meiner besten Freunde haben meinen Ent-schluß vergeblich bekämpft; weder Vernunftgründe, noch dieSchrecken des Aberglaubens haben meine Treue erschüttert.Die Todten selbst haben sich erhoben, mich zu warnen, undihre Warnung ist verachtet worden- Seid Ihr gesonnen, meinHerz für seine Treue mit der nämlichen Waffe zu durchboh-ren, die mein rasches Vertrauen in Eure Hand gegeben hat?"
„Herr von Ravenswood," sagte Lady Ashton, „Ihr habtdie Fragen gethan, die Euch schicklich schienen. Ihr seht dievöllige Unfähigkeit meiner Tochter, Euch zu antworten. Dochich will antworten für sie, und auf eine Weise, welcher Ihr