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ivood; „meine Antwort muß von ihren eigenen Lippen kommen.Noch einmal, Miß Lucie Ashton, ich bin der Ravenswvod, demIhr das feierliche Versprechen gabt, das ihr nun zu wider-rufen und umzustoßen begehrt."
Luciens bleiche Lippen konnten nur die Worte stammeln:„Es war meine Mutter."
„Sie spricht die Wahrheit," sagte Lady Ashton, „ich wares, die, vom göttlichen und menschlichen Gesetz dazu befugt,ihr durch Rath und That beistund, ein so voreiliges undunglückliches Versprechen bei Seite zu setzen, und es mit Gut-heißung der Schrift selbst zu vernichten."
„Der Schrift!" sagte Ravenswood spöttisch-
„Laßt ihn den Text hören," sagte Lady Ashton zu demGeistlichen, „nach welchem Ihr selbst nach reiflicher Erwägungdie Nichtigkeit dieses sogenannten Vertrages erkannt habt,auf dem dieser heftige Mann besteht."
Der Geistliche nahm seine zngehakte Bibel aus der Tasche,und las die folgenden Worte: Wenn ein Weibsbilddem Herrn ein Gelübde thut, und sich verbindet,weil sie in ihres Vaters Hause und im Magdthumist, und ihr Gelübde und Vcrbindniß, das sie thutüber ihre Seele, kommt vor ihren Vater, und erschweiget dazu, so gilt alles ihr Gelübde undalles ihr Verbindniß, deß sie sich über ihre Seeleverbunden hat.
„Und ist dies nicht gerade bei uns der Fall ?" fiel Ravens-wvod ein.
„Zähmt Eure Ungeduld, junger Mann," antwortete derGeistliche, „und hört, was in dem heiligen Text folgt: Woaber ihr Vater wehretdes Tages, wenn er's höret,so gilt kein Gelübde noch Verbindniß, deß sie sich