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„Ich werde Niemand," sagte der Colonel Ashton, „dasRecht zngestehen, einen Mann zur Rechenschaft zu ziehen, dermeine Familie so beispiellos beleidigt hat."
„Geduld, Ihr Herren," sagte Ravcuswood, indem er sichfinster gegen sie wandte, und seine Hand bewegte, als wolleer ihrem Zanke Schweigen aufcrlegen. Wenn Ihr des Lebensso überdrüssig seid, wie ich, so werde ich Zeit und Ort finden,um einem oder allen beiden zu antworten; für jetzt kann ichmich mit Kindsköpfen nicht einlaffen."
„Kindsköpfe!" wiederholte der Colonel Ashton, sein Schwerthalb herausziehend, während Bucklaw das seinige anfaßte,das ihm Craigengelt grade gereicht hatte.
Sir William Ashton, um feinen Sohn besorgt, sprang zwi-schen die jungen Männer und Ravenswood, indem er ansrief:„Mein Sohn, ich befehle Euch — Bucklaw, ich ersuche Euch— haltet Frieden, im Namen der Königin und des Gesetzes!"
„Im Namen des göttlichen Gesetzes," sagte Bidethebent,indem er sich mit erhobenen Händen zwischen Bucklaw und denColonel und den Gegenstand ihrer Wuth stellte. — Im Na-men Dessen, der Frieden auf die Erde brachte und Wohlge-fallen den Menschen, ich beschwöre, ich bitte, ich befehle euch,keine Gewalt gegen einander zu üben! Gott hasset den Blut-dürstigen — wer das Schwert ziehet, soll durch das Schwertumkommen."
„Haltet Ihr mich für einen Hund, Sir," sagte der ColonelAshton, indem er sich zornig gegen ihn wandte, „oder für einnoch dümmeres Thier, daß ich diese Beleidigung in meines Va-ters Hause erleiden soll? — Laßt mich, Bucklaw! Er soll mir ant-worten, oder, beim Himmel, ich stoße ihn auf der Stelle nieder!"
„Ihr sollt ihn hier nicht anrührcn," sagte Bucklaw; „erhat mir einmal das Leben gelassen, und war' er der Teufel,