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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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Doch bevor man sich zu dem Geschäfte oder den Erfrischun-gen wandte, lud Mr. Bidethebent auf ein von Sir Williamgegebenes Zeichen die Gesellschaft zu einem kurzen Gebet ein,worin er um Segen flehte für den gegenwärtig abzuschließen-den Heirathscontract. Mit der Einfalt seiner Zeit und seinesBerufs, die ihm starke und persönliche Anspielungen erlaubte,bat er, daß das verwundete Herz der einen dieser edlen Partienzur Belohnung des Gehorsams gegen ihre sehr achtbaren El-tern geheilt werden möge, und daß, da sie sich als ein Kindnach Gottes Gebot erwiesen hätte, indem sie Vater und Muttergeehrt hätte, sie und die Ihrigen den versprochenen Segengenießen möchten langes Leben im Lande hienieden undeinen glücklichen Antheil in dem besseren Vaterlande hierauf.Er bat ferner, daß der Bräutigam abgebracht werden möchtevon jenen Thorheiten, welche die Jugend vom Pfade der Weis-heit verlockten, daß er aufhörcn möchte, sich an eitler undunnützer Gesellschaft, an Spöttern, Aufrührern und an denen,die bis spät beim Weine sitzen, (hier winkte Bucklaw Crai-gengelt zu) zu ergötzen, und daß er die Gesellschaft fliehenmöchte, die zum Jrrthum führe. Ein angemessenes Gebet fürSir William^ und Lady Ashton und ihre Familie beschloßdiese religiöse Anrede, die sich an jeden der Anwesenden wandte,nur an Craigengelt nicht, den der würdige Geistliche wahr-scheinlich als einen ganz verlornen Sünder betrachtete.

Das Geschäft des Tages wurde nun vorgenommen; SirWilliam Ashton Unterzeichnete den Contract mit juristischerFörmlichkeit und Genauigkeit, sein Sohn mit militärischernonclmlsnce, und Bucklaw, der so schnell unterschrieb, alsCraigengelt die Seiten wenden konnte, endigte damit, daß erseine Feder gegen die Spitzenhalsbinde seines Schützlings ans-spritzte.