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hörte von den gemachten Anstalten mit der stummen Gleich-gültigkeit der Verzweiflung oder vielmehr mit einer Fühllosig-keit, die in der Betäubung ihres Gemüthes gegründet war.Für einen so unachtsamen Beobachter wie Bucklaw war inihrem Benehmen kein viel größeres Sträuben zu erkennen,als einer jeden schüchternen jungen Dame anstehen mochte,doch konnte er es sich nicht verbergen, daß sie eher der Wahlihrer Eltern nachgab, als eine Neigung zu seinen Gunstenzeigte.
Als der Bräutigam seine Morgengrüße dargebracht hatte,wurde Lucie einige Zeit allein gelassen, doch bemerkte ihreMutter, daß der Contract vor Mittag unterzeichnet werdenmüsse, damit die Heirath glücklich sein möge-
Lucie ließ sich für diese Gelegenheit ankleiden, wie es demGeschmack ihrer Umgebung gefiel, und sie ward folglich glän-zend geschmückt. Ihre Kleidung bestand aus weißer Seideund brüffeler Spitzen, und ihr Haar war geschmückt mit einerMenge Juwelen, deren Glanz einen scharfen Gegensatz zu derTodtenblässe ihres Gesichtes bildete und zu ihrem trüben undirren Blicke.
Sie war kaum angekleidet, als Heinrich erschien, um dieleidende Braut nach dem Prunkgemache zu führen, wo Alleszur Unterzeichnung des Contracts in Bereitschaft war. „Weißtdu, Schwester," sagte er, „es freut mich vor Allem, daß duden Bucklaw kriegst und nicht den Ravenswood, der wie einspanischer Grand aussah, und wie Einer, der uns den Halsabschneiden, und »ns dann mit Füßen treten wollte. Es istmir lieb, daß die breite See heute zwischen uns und ihm ist,denn ich vergesse es nie, wie erschrocken ich war, als ich ihnfür das aus der Leinwand gesprungene Bild des alten Sir