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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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was Gebieterisches und Befehlendes hatte:Lucic, meineThcure, bedenke hast du gehört, was Bucklaw sagt?"

Der Gedanke an die Anwesenheit ihrer Mutter schien demarmen Mädchen entfallen gewesen zu sein. Sie fuhr zusammen,ließ ihre Nadel fallen und gab hastig, fast in einem Athcm, diesich widersprechende Antwort:Ja, Madam, nein, Mylady,ich bitte um Verzeihung, ich habe nicht gehört."

Du brauchst nicht zu erröthen, meine Liebe, und noch we-niger brauchst du so bleich und erschrocken zu sein," sagte LadyAshto», indem sic sich näherte,wir wissen, daß das Ohr einesMädchens die Rede eines Herrn langsam anfnehmen soll, dochdu mußt bedenken, daß Mr. Hayston dir oon einem Gegen-stände spricht, für den du ihn schon längst ein günstiges Gehörhast hoffen lassen. Du weißt, wie sehr es deinem Vater undmir am Herzen liegt, bald de» glücklichen Ausgang dieserSache zu sehen."

In dem Ausdruck von Lady Ashton war ein eindringlicher,ja strenger Wink geschickt unter dem Anschein der größten müt-terlichen Zärtlichkeit verborgen. Die Hütte war für Bucklaw,der sich leicht genug hintergehen ließ; der Kern war für dieerschreckte Lncic, die es wohl wußte, wie sie die Winke ihrerMutter auszulegen hätte, auch wenn der Sinn derselben nochso geschickt für fremde Augen verhüllt war.

Miß Ashton saß unbeweglich ans ihrem Stuhl, in denBlicken, die sie um sich warf, war Furcht mit einem weit hefti-gerenAnsdruck gemischt, aber sie blieb vollkommen stumm. Buck-law, der unterdessen im Zimmer auf und ab geschritten war, biser seine Fassung wieder erlangt hatte, blieb nun auf einigeSchritte von ihrem Stuhle stehen, und äußerte sich folgender-maßen:Ich bin, scheint es, ein verwünschter Thor gewesen,Miß Ashton, ich habe zu Euch zu sprechen versucht, wie die Leute