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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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stehenden Wechsel von des Schreibers Glücksstand, da der-selbe von großem Einfluß sein müsse, um die Hindernisse, dieihrer Verbindung im Wege standen, zn beseitigen. Er berichtetedie Schritte, die er gethan habe, um die Vorurtheile ihrerAeltern, namentlich die ihrer Mutter zn besiegen, und drücktedie Hoffnung aus, daß sich diese Schritte als wirksam erwei-sen würden. Wenn nicht, so baue er doch darauf, daß wäh-rend der Zeit, wo er ans einer wichtigen und ehrenvollen Gc-sandtschaftsreise von Schottland abwesend sein würde, diealten Vorurtheile in Vergessenheit kommen würden, währender glaube und hoffe, daß die Treue von Miß Ashton, auf dieer das größte Vertrauen setze, alle Unternehmungen vereitelnwürde, die zum Zweck hätten, ihrer Neigung eine andere Rich-tung zn geben. Manches Andere war noch in dem Briefe,das, wiewohl es den Liebenden selbst wichtig schien, für denLeser weder wichtig noch unterrichtend sein würde. Auf jedendieser drei Briefe erhielt der Herr von Ravenswood eine Ant-wort, die ihm auf verschiedenen Wegen zukam, und in einemverschiedenen Tone verfaßt war.

Lady Ashton antwortete auf ihren Brief durch den Boten,der ihn überbracht hatte, und der nur so lange auf dem SchlosseRavenswood bleiben durfte, bis sie folgende Zeilen geschrie-ben hatte.

An Mr. Ravenswood von Wolfscrag.

»Sir!

Ich habe einen Brief erhalten, unterzeichnet Edgar, Herrvon Ravcnswood, über dessen Schreiber ich nicht im Klarenbin, da ich weiß, daß eine solche Familie wegen Hochverrathsin der Person von Allan, dem letzten Lord von Ravcnswoodentadelc worden ist. Sir, wenn Ihr die Person seid, die