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ein Vortheilchcn gebracht hätte, daß aber die gegenwärtigeihm eine der besten Federn ans seinem Flügel koste."
Aehnliche Maßregeln wurden gegen Andere ergriffen, dievon dem Unglück des Hauses Ravenswood Nutzen gezogenhatten, und namentlich wurde Sir William Ashton mit einerAppellation an das Haus der Pairs gegen das richterlicheErkcnntniß, nach welchem er das Schloß und die BaroneiRavenswood im Besitz hielt, bedroht. Gegen ihn jedoch hieltsich Ravenswood Luciens wegen und um der von ihm empfan-genen Gastlichkeit willen verpflichtet, mit großer Offenheit zuhandeln. Er schrieb an den letzten Lord Keeper (denn SirWilliam hatte diese Stelle nicht mehr), er erklärte ihm freidas Versprechen, das zwischen ihm und seiner Tochter bestand,er forderte seine Erlanbniß für diese Verbindung, und erklärtesich geneigt, seine Angelegenheiten mit Sir William so zuordnen, daß derselbe damit zufrieden sein sollte.
Der nämliche Bote war mit einem Brief an Lady Ashtonbeanftragt. Ravenswvod bat sie darin für Alles, wodurch ersich ohne sein Verschulden ihr Mißfallen hätte zuziehen können,um Vergebung; er sprach weitläufig von seiner Neigung zuMiß Ashton und von der schon langen Dauer derselben, under beschwor die Lady als eine Donglas von Charakter undvon Namen, alte Vorurtheilc und Mißverständnisse edelmüthigzu vergessen, und überzeugt zu sein, daß ihre Familie einenFreund und sie selbst einen ehrfurchtsvoll ergebenen Dienererworben hätte in dem, der sich Unterzeichnete Edgar, Herrvon Ravenswood.
Ein dritter Brief war an Lucie selbst, und der Bote warbeauftragt, ihn auf sicheren und geheimen Wegen in ihre Händekommen zu lassen. Der Brief enthielt die stärksten Bctheue-rungen unerschütterlicher Liebe, und verweilte bei dem bevor-