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Herz, den Glanz seiner Gastlichkeit durch das Einsteckcn einerBezahlung zu trüben. Er erklärte nur seinen Leuten, daß ersie als ein verdammtes, undankbares Pack betrachten würde,wenn sie ein Kännchen Branntwein anderswo als in seinem Kel-ler kauften, und da das Trinkgeld wahrscheinlich zu seinem natür-lichen Zweck verwandt werden mochte, so tröstete sich der Küfer,daß das Geschenk des Marquis am Ende in seinen Besitz kommenmuffe, ohne daß er seinem Charakter etwas zu vergeben brauche.
Während die Anstalten zur Reise gemacht wurden, erfreuteRavenswood das Herz seines alte» Dieners durch die Mitthei-lnng, (die jedoch vorsichtig gegeben wurde, denn er kannteCalebs warme Einbildungskraft), daß eine wahrscheinliche Ver-änderung ihres Glücksstandes bcvorstände. Er gab Balderstoneden größeren Theil seiner geringen Baarschaft unter der wie-derholten Versicherung, daß er gewisse Aussichten auf hinreichendeMittel habe. Darum gebot er Caleb, sich, so lieb ihm seine Gunstsei, aller ferneren Ansprüche an die Einwohner von Wolfshope,an die Keller, Hühnerställe und anderes Eigenthnm derselbenzu enthalten. Der alte Diener fügte sich diesem Verbote wil-liger, als sein Herr erwartet hatte.
„Sonder Zweifel," sprach er, „es wäre eine Schmach undSchande und Sünde, die armen Geschöpfe zu quälen, wenndie Familie in der Lage ist, anständig von eigenen Mittelnzu leben, und es kann klug sein," fügte er hinzu, „wenn mansie sich ein wenig verschnaufen läßt, damit sie bei künftigenGelegenheiten desto bereitwilliger sein mögen."
Nachdem diese Sache abgemacht war, und nachdem Navens-wood seinem alten Diener freundlich Lebewohl gesagt hatte,gesellte er sich zu seinem edlen Verwandten, der in den Wa-gen zu steigen bereit war- Die alte und junge Wirthin, vondenen jede beim Abschiedsgruß einen Kuß von den edlen Gästen