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Keine Einladung konnte Mr. oder Mrs. Girder dazu bringen,selbst in ihrem eigenen Hause mit so vornehmen Gästen zuTische zu sitzen. Sie verweilten stehend im Zimmer, und be-trugen sich wie ehrerbietige und aufmerksame Diener der Ge-sellschaft. So war die Sitte der Zeit. Die ältere Frau, diewegen ihres Alters und ihrer Bekanntschaft mit der FamilieRavenswood vertraulicher war, zeigte sich weniger förmlich.Sie spielte eine Mittelrolle zwischen einer Gastwirthin undeiner Hausfrau, die vornehmere Gaste empfängt. Sie empfahldie besten Speisen, ja sie drang sie den Gästen auf, und wurdeleicht bewegt, an dem guten Mahle einigen Antheil zu nehmen,um den Gästen ein gutes Beispiel zu geben. Oft unterbrachsie ihr Mabl, um ihr Leid darüber auszudrückcn, daß der Mar-quis nicht äße, daß der Herr von Raveuswood einen kahlenKnochen nage, daß leider nichts da wäre, was man I. Herr-lichkeiten mit Anstand vorsetzen könne, und sie fügte dann hinzu,daß der in Gott ruhende Lord Allan die eingcpöckclten Gänsegeliebt habe, weil sie zu einem Glas Branntwein Lust mach-ten, daß der Branntwein direkt aus Frankreich komme, denntrotz aller englischen Gesetze und Aichcr hätten die Schiffe vonWolfshope den Weg nach Dünkirchen nicht vergessen.
Hier stieß der Küfer seine Schwiegermutter mit dem Ellen-bogen, was sie veranlaßte, folgenden Zusatz zu ihrer Rede zumachen:
„Ihr braucht mich nicht so zu stoßen, John, Niemandsagt, daß Ihr cs wißt, wo der Branntwein herkommt, unddas würde sich für Euch, als Küfer der Königin, auch nichtschicken. Und was liegt," fuhr sie fort, zu Lord Ravenswoodsich wendend, was liegt dem König, der Königin und demKaiser daran, wo eine alte Frau ihren Schnupftabak und ihrenBranntwein kauft, um sich das Herz zu stärken?"