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darbot, bei holländischen und französischen Schiffern für Wach-holder und Branntwein, und das diente dem Haus mehr alsein Jahr. Es war ein guter Tausch, das Getränk war ein Mittel-ding von dem, was die Seele des Menschen erfreut, und dem,was sie aus dem Leibe hinanstreibt. Ueberdies Hab' ich einigePfunde für Euch aufgehoben, wenn Ihr znm Schlesien einigesnöthig haben würdet, und schwerlich hätte ich in der letzten Zeitauf eine andere Art Pulver zu Eurem Vergnügen haben können.Und nun, da Euer Zorn vorüber ist, Herr, sagt, Hab' ich's nichtgut gemacht, und seid Ihr dort nute» nicht weit besser aufge-hoben, als Ihr es in Euren eigenen Trümmern gewesen seinwürdet, so wie die Sache» leider Gottes daselbst nun stehen."
„Ihr könnt Recht haben, Calcb, doch bevor Ihr meinSchloß im Spaß oder im Ernste niederbrcnnt, sollte ich, denkeich, in dem Geheimniß sein."
„Pfui der Schande, Ew. Gnaden!" versetzte Calcb. „Einemalten Kerl, wie mir, steht's gut genug, für das Ansehen derFamilie Lügen zu sagen, aber mit Eurer Ehre würde es sichnicht so gut vertragen. Ueberdies junge Leute sind nicht kluggenug, sie wissen aus einer kleinen Erdichtung keinen großenBortheil zu ziehen. Dies Feuer — denn ein Feuer soll essein, und müßte ich zur Beglaubigung den alten Stall ver-brennen — dies Feuer, abgesehen davon, daß es uns einenVorwand gibt, im Lande und unten im Hafen alle Dinge,die uns fehlen, zu verlangen — dies Feuer wird Alles aufeinen besseren Fuß bringen und namentlich das Ansehen derFamilie, das mich täglich zwanzig Lügen kostete, die, wasdas Schlimmste ist, keinen Glauben fanden."
„In der That, das war hart, Calcb, doch ich sehe nicht ein,wie dies Feuer Eurer Glaubwürdigkeit und Eurem Zutrauennützen kann."