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Ich will nicht hoffen, das; Zwietracht zwischen uns gesät ist,Mr- Balderstone — Jeder, der Euch sagt, daß ich für meinenPlatz als Küfer der Königin nicht dankbar wäre, dem sollmein Böttchcrbeil das Maul stopfen — das ist Alles."
„Liebe Freunde — thcure Freunde," sagte Caleb, der nochimmer im Zweifel stand, wie die Sachen sich verhielten, „zuwas alle diese Ceremonien? — man sucht, seinen Freundenzu dienen, und oft qlnckt's, oft auch mißlingt's — ich machemir ans nichts weniger als aus Danksagungen — ich Hab' sienie leiden können."
„Meiner Seel', Mr. Dalderstone, Ihr solltet Euch wenigüber die meinigen zu beklagen haben," sagte der aufrichtigeKüfer, „wenn ich Euch nur für Euren guten Willen zu dankenhätte; die Gans und die wilden Enten und das Füßchen Sektwären dann genug, um unsere Rechnung auszugleichen. GuterWille, Mann, ist ein schlechtgefügtes Faß, das keine Flüssig-keit hält, aber gute That gleicht einer festen, runden, neuenTonne, die Wein für des Königs Tafel halten kann."
„Habt Ihr nichts von unserem Schreiben gehört," sagtedie Schwiegermutter, „das unseren John für gewiß zum Küferder Königin macht? — und ein Mann, der all sein Lebenlang nur Reife an die Fässer gelegt hat, wie er, paßte sichkaum zu diesem Platz."
„Ob ich's gehört habe!" sagte Caleb, der nun fand, woherder Wind bliese, mit einem Ausdruck von Spott über denausgedrückten Zweifel. „Ob ich's gehört habe, fragt sie!"und indem er sprach, nahm er einen männlichstolzen Gangan, setzte seinen Krempenhut zurecht, und ließ seine Stirneunter demselben in allem aristokratischen Glanze hcrvorschei-ncn, wie die Sonne hinter einer Wolke.
„Freilich muß er es gehört haben," sagte MrS. Girder.
Die Braut von Lammerniovr. II. 9