theilte ihm der Marquis die wirklich glänzenden Aussichtenmit, vie sich für das Emporkommen seines Vetters offnenwürden, im Fall seine eigenen politischen Pläne gelängen-Diese Aussichten bezogen sich ans eine geheime und höchst wich-tige Sendung über die See, welches Geschäft einen Mann vonRang, Talent und Zutrauen forderte, und, da es solche per-sönliche Eigenschaften heischte, dem Beauftragten nur ehren-bringend und vortheilhaft sein konnte. Wir haben nicht nöthig,auf Natur und Inhalt dieses Auftrags weiter cinzngehen,und wir bemerken blos dem Leser, daß das Anerbieten demHerrn von Ravenswood sehr annehmbar vorkam, und daßderselbe mit Freude die Hoffnung begrüßte, aus seiner gegen-wärtigen Lage von Armnth und Unthätigkeit zn einer unab-hängigen und ehrenvollen Wirksamkeit gelangen zu können.
Während er so begierig auf die Einzelheiten horchte, wo-mit ihn der Margnis vertraut zu machen für nöthig fand,kam der Bote, der nach dem Thnrme Wolfscrag abgesandtworden war, mit Caleb Balderstones ehrerbietiger und gehor-samer Versicherung zurück, „daß, so viel die Kürze der Zeit eserlaube, Alles in gehöriger Ordnung sein solle, um I. Herr-lichkeiten nach Gebühr zn empfangen."
Ravenswood kannte die Rede und Handelsweise seines Haus-meisters zu gut, um auf diese Versicherung viel zu bauen. Erwußte, daß Caleb dem Beispiele jener spanischen Generale folgte,die zu des Prinzen von Oranien, ihres Obergenerals, großemLeidwesen die Zahl der Truppen und Alles, was die Equipirungbetraf, für vollständig ausgaben, da sie es mit der Würdeund Ehre von Spanien nicht vereinigen konnten, irgend einenMangel an Mannschaft oder Munition zu bekennen, bis derTag der Schlacht diesen Mangel unvermeidlich an's Licht brachte-Folglich hielt es Ravenswood für nöthig, dem Marquis einen