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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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dem Fortgang oder dem Rückgang dieser Sache Kenntnißgeben würde.

Der Marquis hatte bald angenehmere und zugleich wich-tigere Dinge mitznthcilen. Ein Bote, der ihm von Edinbnrgnach Rovenswood Castle gefolgt war, und von da seine Schrittenach dem Fuchsbau gekehrt hatte, brachte ein Päckchen vollguter Neuigkeiten. Die politischen Berechnungen des Mar-quis hatten sich in London und in Edinbnrg als richtig erwie-sen, und er sah den Vorrang, wornach er gestrebt hatte, be-^ reits in seinen Händen. Die Speisen, welche die Dienerbereitet hatten, wurden nun anfgetragen, und ei» Epikuräerhätte sich derselben doppelt erfreut, wenn er sie mit der elen-den Stube verglichen hätte, worin die Tafel stand.

Die Wendung, die das Gespräch nahm, war angenehmund erheiternd. Der Marquis verweilte mit Vergnügen beidem Einflüsse, in den ihn wahrscheinliche Ereignisse bald sehenwürden, und bei dem Gebrauch, den er zu Gunsten seinesVerwandten von seinem Einfluß machen wolle. Ravenöwoodkonnte seinen Dank, den er fühlte, nur wiederholen, auch wenner bedachte, daß man zu lange bei diesem Gegenstand verweile.Der Wein war köstlich, obgleich er von Edinbnrg in einemFäßchen mitgebracht worden war, und die Gewohnheit desMarqnis, wenn er sich so an guter Tafel befand, war langezu sitzen. Und so vergaßen sie es, daß sie schon zwei Stun-den über die zur Abreise festgesetzte Zeit verweilten.

Doch das thut nichts, mein lieber, junger Freund," sagteder Marquis, Euer Schloß Wolfscrag ist nur fünf oder sechsMeilen entfernt, und wird Eurem Verwandten von A die-selbe Gastlichkeit gewähren, die eS diesem Sir William Ashtongewährt hat."

Sir William nahm das Schloß in Sturm ein," sagte