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nisses gesetzt hat, das meinem Willen nach selbst Euch, meinVerwandter, für einige Zeit hätte verborgen bleiben sollen-Da dies Geheimniß mir und der Person, welche darin belhci-ligt ist, nicht mehr allein angehört, so bin ich nicht böse, daßEw. Herrlichkeit darum weiß, denn ich bin völlig davon über-zeugt, daß Ihr mein edler Verwandter und Freund seid."
„Ihr könnt Euch darauf verlassen, daß es wohl bei miraufgehoben ist, Herr von Ravenswovd," sagte der Marquis,„doch würde es mich freue», wenn Ihr mir sagtet, daß Ihreinen Heirathsxlan aufqebt, den Ihr, ohne Euch zu erniedrigen,nicht verfolgen könnt."
„Hierüber, Mylord, werde ich selbst urtheilen," antworteteRavenswood, und zwar mit einem so feinen Zartgefühl, wienur einer meiner Freunde. Doch ich habe mit Sir Williamund Lady Ashton nichts zu thun. Meine Verbindlichkeitenbetreffen Miß Ashton ganz allein, und mein Betragen wirdsich ganz nach dem ihrigen richten. Wenn sie fortfährt, michin meiner Armuth den reicheren Freiern, die ihre Freunde ihrempfehlen, vorzuziehc», so kan» ich ihrer aufrichtigen Liebewohl ein Opfer bringen — den höheren Vorthcil der Geburtund den tiefgewurzelten Familienhaß. Wenn Miß Lucie Ashtonihre Gesinnung über dieses zarte Verhältniß ändern sollte,dann hoffe ich, daß meine Freunde meine getäuschte Liebe ver-schweigen, und meine Feinde werde ich zwingen, dasselbe zu thun "
„Gesprochen wie ein wackerer, junger Edelmann," sagteder Marquis; „ich für mein Theil wäre um Euretwillen betrübt,wenn die Sache vorwärts ginge. Dieser Sir William Ashtonwar vor zwanzig Jahren ein so ziemlich guter Zungendreschervon Advokaten, und indem er vor den Gcrichtsschrankcn focht,und Ausschüsse im Parlamente leitete, ist er vorwärts gekom-men — das Geld half ihm empor, denn er hatte guten Ver-