117
sen habe, und daß ich folglich die Gründe, welche diese Ein-wendungen überwogen haben, vollkommen billige, da ich indieser Sache so weit gegangen bin."
„Nun, Herr, wenn Ihr mich ganz gehört hättet," sagte seinedler Verwandter, „so würdet Ihr diese Bemerkung gespart ha-ben, denn ohne zn fragen, ob Ihr Gründe hättet, die Euch jedesHinderniß,» überwiegen schienen, habe ich auf alle Art und Weisedie Ashton z» überreden versucht, in Eure Absichten einzugehen."
„Ich bi» Ew. Herrlichkeit für Eure unaufgeforderte Ver-mittelung verbunden," sagte Ravenswvod, „besorHers da ichüberzeugt bin, daß Ihr die Gränzcn, die ich mir zu steckenfür gut fand, nicht überschreiten würdet."
„Darauf könnt Ihr Euch verlassen," sagte der Marquis;„ich selbst fühle das Zarte dieser Sache zu sehr, als daß icheinen nahen Verwandten meines Hauses in eine erniedrigendeoder zweideutige Stellung mit diesen Ashtons gebracht hätte.Ich zeigte ihnen, was sie gewinnen würden, wenn sie ihre Toch-ter in ein so edles Haus, das mit den ersten in Schottlandverwandt ist, verhciratheten; ich gab ihnen genau den Gradan, in welchem die Ravenswood mit uns selbst verwandt sind;ja ich deutete ihnen an, welche Veränderung die Politik wahr-scheinlich erfahren, und welche Karte im nächsten ParlamenteTrumpf sein würde. Ich sagte, daß ich Euch als meinen Sohnoder Neffen betrachtete, und nicht als einen entfernteren Verwand-ten, und daß ich Eure Angelegenheit grade als die meinige ansähe."
„Und was war die Folge von Ew. Herrlichkeit Erklärung?"sagte Ravenswood, der einigermaßen zweifelte, ob er sich überdiese Vermittlung ereifern, oder sich dafür bedanken sollte.
„Nun, der Lord Keeper würde auf Vernunft gehört haben,"sagte der Marquis; „er möchte nicht gerne seinen Platz ver-lieren, der bei den gegenwärtigen Aussichten auf eine Verein-