F ü n f u n d z w a l, zi g st c s Kapitel.
O Liebe, die eS redlich meint,
Dein Gluck nicht lange währen mag:
Die Welt erweckt dir manchen Feind,
Der dich bekämpfet manchen Tag.
Mir war'S von Andern nicht verhehlt.
Mein eignes Herz hat's auch erkannt,
Daß Zeit und Laune nicht verfehlt.
Zu Ivfen, was die Liebe band.
Heu dersvun-
„Ich wünschte Euch zu sagen, mein theurer Verwandter,"sagte der Marquis, „da wir nun des zudringlichen Geigersledig sind, daß ich Euer Liebesverständniß mit Sir WilliamAshtons Tochter zu prüfen versucht habe. Ich habe gesterndie Lady nur auf einige Minuten gesehen; da ich also ihrepersönlichen Vorzüge nicht kenne, so muß es für Euch schmei-chelhaft sein, und ihr kann es nicht beleidigend scheinen, wennich sage, daß Ihr besser thun könntet."
„Mylord, ich bin Euch für die Theilnahme verbunden, dieIhr an meinen Angelegenheiten nehmt," sagte Ravenswood.„Es war nickt meine Absicht, Euch mit irgend einer Sache,die Miß Ashton betrifft, zu belästigen. Da mein Verhältnis;mit dieser jungen Lady zu Ew. Herrlichkeit Kcnntniß gekom-men ist, so kann ich Euch nur sagen, daß Ihr nothwcndigerWeise annehmen dürfet, daß ich die Einwendungen, mich inihres Vaters Familie zu verheirathen, nicht unbeachtet gclas-