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müßte ein schöner Leichnam sein — ich wollte, daß ich ihn zustrecken und einzuwickeln hätte."
„Es steht ihm an der Stirne, Annie Winnie," sagte ihreachtzigjährige Gesellschafterin, „daß weder Manns- noch Weibs-hand ihn strecken wird — er wird nie auf Tannenholz liegen
— Ihr kennt Euch das bemerken, denn ich Habs von guterHand."
„So wird er auf dem Schlachtfeld sterben, Ailfle Gourlay?
— Wird er durch ein Schwert oder durch eine Kugel fallen,wie viele seiner Vorfahren vor ihm gefallen sind?"
„Fragt mich nicht weiter darüber — so gut wirds ihmnicht gehen," antwortete die weise Frau.
„Ich weiß, Ihr versteht mehr als Andere, Allste Gourlay
— Doch wie könnt Ihr das sagen?"
„Macht Euch kein böses Geblüt darüber, Annie Winnie,"antwortete die Sibylle, „ich Hab' es von einer guten Hand."
„Und doch sagt Ihr, Ihr hättet den bösen Feind nie ge-sehen," versetzte ihre Gefährtin.
„Ich Habs von guter Hand," sagte Ailste, „und von denen,die sein Schicksal verkündigt haben, ehe ein Hemd über seinenKopf gekommen ist."
„Horcht! ich höre den Husschlag seines Pferdes," sagte dieAndere, „das lautet nicht, als wenn Glück dabei sei."
„Macht hurtig, Weiber!" schrie die gliederlahme Alte ausder Hütte, „laßt uns das Nothwendige thun und sagen, dennwenn der todte Körper nicht gestreckt wird, so wird er sichwinden und drehen und das wird uns alle ängstigen."
Ravenswood konnte dies nicht mehr hören. Er verachtetedie meisten der gewöhnlichen Vorurtheilc von Zauberei, Vor-bedeutungen und Weissagungen, an welchen sein Volk undZeitalter noch so sehr hing, daß der geringste Zweifel daran