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mit den Dienern essen zu lassen, weil er den Lord Keeperund dessen Tochter in seinem bettlerischen Hungerschloß hatte
— Der Teufel hole mich, Craigengelt, wenn ich ihm verzeihe,ehe ich ihm einen guten Possen gespielt habe!"
„Das ist Eure Schuldigkeit, wenn Ihr Ehre im Leib habt,"sagte Craigengelt, für den das Gespräch nun eine angenehmeWendung nahm; „und wenn Ihr ihm diese Dirne abspenstigmacht, so wirb's ihm das Herz brechen."
„Das wird's nicht," sagte Bucklaw; „sein Herz ist überund über gestählt mit Vernunft und Philosophie, Dinge, vondenen Ihr, Craigengelt, nicht mehr versteht, als ich selbst,Gott helfe mir. Doch ich werde seinen Stolz brechen, unddas ist's, was ich bezwecke."
„Erlaubt," sagte Craigengelt; „doch nun kenne ich die Ur-sache seines ungeschliffenen Betragens auf seinem alten Wackel-thurm — Eurer Gesellschaft sich schämen? — nein, nein! —Seht, er fürchtete, Ihr möchtet eindringen, und ihm das Mäd-chen wegschnappen."
„Was, Craigengelt?" sagte Bucklaw; „scheint Euch das?
— doch nein, nein! — er ist ein gut Thcil schöner als ich."
„Wer — er?" rief der Parasit aus; „er ist schwarz, wie
ein Feuerhaken, und was seine Gestalt betrifft, er ist ein gro-ßer Kerl, das ist wahr — aber gebt mir einen flinken, stäm-migen, untersetzten —"
„Pest über dich!" sagte Bucklaw, ihn unterbrechend, „undüber mich, daß ich znhöre! — Ihr würdet eben so viel sagen,wenn ich buckelig wäre. Doch was Ravenswood betrifft —er hat keine Rücksichten für mich gehabt — ich will keine fürihn haben — wenn ich ihm das Mädchen abgewinnen kann,will ich sie gewinnen."
„Sie gewinnen? ja, mein Trnmpfkönig, Ihr sollt sie
Die Braut von Lammeriiivor. II. 5