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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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Hattet das Maul, und behaltet Euer Torygeprahle für Euch,wcnn's möglich ist," sagte Bucklaw;ich sage Euch, daß durch dieHerzogin von Marlborough meine Verwandtin in Nvrthumber-land eine gute Freundin von Lady Ashtou, des Keepers Weib,oder, möchte ich sagen, des Lord Keepers Lady Keeper, gewordenist, und daß diese letztere auf ihrer Rückreise von London dieLady Blenkensop mit einem Besuche beehrt hat, und sich in die-sem Augenblicke ans dem alten Schlosse derselben an dem Uferdes Wansbeck befindet. Nun aber, da diese Damen gewohntsind, in der Familicnregiernng ihre Männer für nichts anznsehen,so hat es ihnen jetzt gefallen, ohne Sir William Ashton zu be-fragen, eine Vermählung zwischen Lncie Ashton und meiner ei-genen Herrlichkeit auf's Tapet zu bringen, und Lady Ashtonhandelt unter eigener Vollmacht für ihre Tochter und ihren Ge-mahl. Mutter Blenkensop aber, ebenfalls ohne Beglaubigung,thut mir die Ehre an, mich zu vertreten. Ihr könnt annehmen,daß ich ein wenig erstaunt war, als ich fand, daß ein Vertrag,woran ich so sehr bcthciligt bin, so weit gediehen war, cheman mich nur um meine Meinung gefragt hatte."

Matschet mich, wenn das nicht gegen die Spielregeln war,"sagte sein Vertrauter;und sagt, welche Antwort gabt Ihr?"

Nun, mein erster Gedanke war, den Vertrag und dieUnterhändler zum Teufel zu senden, mein zweiter, recht herz-lich zu lachen, und mein dritter und letzter war die Meinung,daß das Ding nicht unvernünftig wäre, und daß cs mir gutgenug anstehen könne."

Ei, ich dachte, Ihr hättet das Weibsbild nur ein einzigesMal gesehen und damals trug sie eine Reitmaske Ichbin gewiß, Ihr habt mir's so erzählt."

Ja doch sie gefiel mir damals sehr wohl. Und dasschmutzige Betragen von Ravenswood mich auszuschließen, und