„Ja, eine Heirath, Mann," sagte Bucklaw; „doch warumsinkt Euch der Muth, und warum werden die Rubine aufEuren Wangen so blaß? Der Tisch wird eine Ecke haben,und die Ecke einen Teller, und neben dem Teller wird einGlas stehen, und die Tischecke und der Teller und das Glassollen für dich gefüllt werden, und wenn alle Unterröcke vonLvthian das Gegcntheil geschworen hätten. Ha, Mann, ichbin nicht daS Kerlchen, das sich am Leitseile führen läßt!"
„So hat schon mancher brave Kerl gesprochen," sagte Crai-gcngclt, „und einige meiner besten Freunde; doch, der Teufelhole mich, wenn ich weiß warum, die Weiber konnten michnicht ausstehen, und wußten mich imnrer ans der Gunst zubringen, ehe der Honigmond vorüber war."
„Hättet Ihr Stand gehalten, bis der vorüber gewesenwäre, dann hättet ihr eine gute Jahrespension gewonnen ge-habt," sagte Bucklaw.
„Aber ich habe cs nie gekonnt," antwortete der Parasitniedergeschlagen. „Da war Mylord Castle-Cuddy, wir warenHand und Handschuh, ich ritt seine Pferde, borgte Geld fürihn und mich, besorgte seine Falken, und lehrte ihn, wie erseine Wetten zu machen hätte; und als er auf den Einfallkam, sich zu verheirathen, verheirathcte ich ihn mit KatieGlegg, einem Weibe, deren ich so gewiß zu sein glaubte, alscs ein Mann nur sein kann. Aber sie hatte mich zum Hausehinaus, als ging's auf Rädern, und das vor Ablauf vonvierzehn Tagen!"
„Gut!" versetzte Bucklaw. „Ich denke, ich habe nichts vonCastle-Cuddy an mir und Lucie hat nichts von Katie Glegg.Ihr seht, das Ding wird vorwärts gehen, ob's Euch gefälltoder nicht. Die einzige Frage ist, wollt Ihr Dienste leisten?"
„Dienste leisten?" rief der Capitain ans; „dir, mein Gutsbe-