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ihres Pferdes — ganz dicht dabei! — O weislich sagt derheilige Mann: Daran auch sollt Ihr erkennen, daß das WeibGewalt hat über alle Männer — ohne dies Weibsbild würdeunser Verderben nicht vollkommen geworden sein."
Mit einem Herzen, das voll solcher trüben Ahnungen war,kehrte Caleb zu seinen nothwendigen Geschäften zurück, so-bald er deu Gegenstand seiner Beklommenheit aus der Gruppeder Reiter, die immer undeutlicher wurde, nicht mehr heraus-znfinden vermochte.
Unterdessen setzte die Gesellschaft ihre Reife fröhlich fort.Der Herr von Ravcnswood, nachdem er einmal seinen Vorsatzgefaßt hatte, war nicht von dem Charakter, darin zu zögernoder nachzulassen. Er überließ sich dem Vergnügen, das er inder Gesellschaft von Miß Ashton fühlte, und zeigte eine lebhafteArtigkeit, die so nahe an Fröhlichkeit gränzte, als seine Gcmüths-art und seine Familienverhältnisse es erlaubten. Der Lord Keeperwurde von seinen gründlichen Beobachtungen und von den ausseinen Studien geschöpften Bemerkungen überrascht. Sir Wil-liam Ashton war vermöge seines Standes und seines Umgangsein vortrefflicher Bcurthciler dieser hohen Eigenschaften; auchwußte er sehr wohl eine Eigenschaft zu schätzen, die ihm selbstgänzlich fehlte, nämlich die kurze und feste Entschlossenheit in demCharakter des Herrn von Ravenswood, dem Zweifel sowohl alsFurcht unbekannt waren. Er freute sich darum in seinem Her-zen, einen so furchtbaren Gegner versöhnt zu haben, währender mit einer Mischung von Freude und Angst an die großenDinge dachte, die sein junger Gefährte ausführen würde, wennder Wind der Hofgunst einmal seine Segel schwellte.
„Was könnte sie wünschen," dachte er, da seine Gedankenimmer mit dem Widerstand beschäftigt waren, den Lady Ashtonseinem jetzt vorherrschenden Wunsche entgegensetzen würde —