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fahren, was derselbe für Ansichten von der Kraft seines Rechteshabe und von den Mitteln, es durchzusehen, und vielleichtmöchten die Sachen zu einem Vergleiche gebracht werden kön-nen, da die eine Partei reich, und die andere gänzlich armsei. Eine Versöhnung mit Ravenswood gab ihm wahrschein-lich Muße, mit dem Marquis von A— sein eigenes Spiel zuspielen. „Und überdies," sagte er zu sich selbst, „es ist einegroßmüthige Handlung, dem Erben einer gesunkenen Familieuuszuhelfen; und sollte dr von der neuen Regierung mit freund-schaftlicher Warme unterstützt werden, wer weiß, ob dannmeine Tugend keinen anderen Lohn fände, als in sich selbst?"
So dachte Sir William Ashton, indem er mit einer nichtungewöhnlichen Selbsttäuschung seine eigennützigen Absichtenmit der Farbe der Tugend bedeckte; und als er erst so weitwar, schweifte seine Einbildungskraft noch weiter. Er fing an,sich vorzustellen, daß, wenn Ravenswood ein hohes und wich-tiges Amt erhielte, wenn eine solche Heirath den größerenTheil seiner Rechtssorderungen beschwichtigen möchte, es wohlschlechtere Partieen für seine Tochter Lucie geben könnte —die Familienehre von Ravenswood könnte hergestellt werden— Lord Ravenswood sei ein alter Titel, und eine Heirathwürde gewissermaßen den Besitz des größeren Theils der Güterdieser Familie in den Händen des Lord Keepers gesetzlichermachen, und die Herausgabe des kleineren Theils weniger bitter.
Mit diesen unordentlichen und vielfachen Plänen im Kopfbenutzte der Lord Keeper eine wiederholte Einladung von LordBittlebrains, und kam so auf wenige Meilen von Wolfscrag.Er fand hier den Herrn des Hauses abwesend, wurde abervon der Dame höflich empfangen, die ihres Gemahls alsbal-dige Heimkehr erwartete. Sie drückte ihr besonderes Vergnügendarüber aus, Miß Ashton zu sehen, und befahl zur Belustigung