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Verlust zu äußern, und in seiner Ungeduld zu verstehen zugeben, daß er mit einer Botschaft des Marquis von A— an denHerrn von Ravenswood beauftragt sei, die Leben und Tod beträfe.
Diese Neuigkeit wurde alsbald von verschiedenen Seiten mitZusätze» zu dem Ohre des Lord Keepers gebracht, und jeder Be-richterstatter sprach von der außerordentlichen Eile des Boten, undvon der erstaunlich kurzen Zeit, worin er seine Reise vollendethatte. Der ängstliche Staatsmann hörte schweigend zu; aber imGeheimen erhielt Lockhard den Auftrag, die Rückkehr des Botenzu erwarten, ihm in dem Dorfe anfzulanern, ihm wo möglich mitstarken Getränken zuzusetzen, und alle Mittel, gute oder schlechteanzuwenden, um den Inhalt des Briefes kennen zu lernen, dessenUeberbringer er gewesen war. Jndeß da man diesen Anschlagvoransgesehen hatte, so kehrte der Bote auf einer anderen, ent-fernten Straße zurück und entging so der ihm gelegten Schlinge.
Nachdem man eine Zeitlang vergeblich auf ihn gewartethatte, wurde Mr. Dingwall beauftragt, sich bei seinen Clien-ten in Wolfshope zu erkundigen, ob wirklich ein Diener desMarquis von A— auf dem benachbarten Schlosse eingetroffenwäre. Leicht erlangte man hierüber Gewißheit, denn Calebwar eines Morgens um fünf Uhr in dem Dorfe gewesen, umzwei Schoppen Ael und einen Lachs zu borgen, und der armeBote war viernndzwanzig Stunden bei der Smatrash krankgelegen in Folge einer Mahlzeit von gesalzenem Salmen undsaurem Bier. Also war das Bestehen einer Verbindung zwi-schen dem Marquis und seinem unglücklichen Verwandten, wasSir William Ashton eine Zeit lang für ein Mährchen gehaltenhatte, über allen ferneren Zweifel erhaben.
Die Beforgniß des Lord Keepers wurde sehr ernsthaft. DasRecht, von den Beschlüssen des Civilgerichtes an die Parla-mentsstände zu appelliren, die vormals für incompetent ange-