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sie die ersten Verbindungen unterhalte, unabwendlich zugethanwäre, und daß sie ungescheut die Familie Navenswood (derenaltes Ansehen die neucrrungene Würde ihres Gemahls in denSchatten stellte) in einem solchen Grade haßte, daß sie ihreigenes Haus würde auf's Spiel gesetzt haben in der Hoff-nung, das ihres Feindes völlig zermalmen zu können.
Aber Lady Ashton war gegenwärtig abwesend. Die Ange-legenheit, die sie so lange in Edinburg gehalten hatte, hatte siespäter nach London geführt, nicht ohne die Hoffnung, die Ränkedes Marqnis am Hofe durchkreuzen zu können, den» sie standin großer Gunst bei der berühmten Sarah, Herzogin von Marl-borough, mit welcher sie, was den Charakter betraf, großeÄhnlichkeit hatte. Es war nöthig, ihrem Gemahle noch vorihrer Rückkunft hart zuzusehen, und in dieser Absicht schriebder Marquis vorläufig den Brief an den Herrn von Ravens-wood, den wir in einem früheren Kapitel mitgetheilt haben. DerBrief war mit Fleiß so gestellt, daß es in der Macht des Schrei-bers blieb, einen so großen oder so kleinen Antheil an demSchicksal seines Verwandten künftighin zu nehmen, als fürden Fortgang seiner eigenen Pläne gut sein möchte. Aber wieabgeneigt auch der Marquis als Staatsmann sein mochte, sichbloßzustellen, oder die Rolle eines Beschützers anzunehmen,während er nichts zu geben hatte; es muß zu seiner Ehre gesagtwerden, daß er wirklich eine starke Neigung fühlte, dem Herrnvon Ravenswood gefällig zu sein, sowohl als dessen Namenzu gebrauchen, um den Lord Keeper in Schrecken zu sehen.
Der Bote, der diesen Brief überbrachte, mußte nahe beidem Wohnsitze des Lord Keepers vorbei. Er hatte die Weisung,in dem dem Thore des Schloßparks benachbarten Dorfe seinPferd ein Hufeisen verlieren zu lassen, und, während der Schmieddes Ortes dasselbe ersetze, die äußerste Unruhe über den Zeit-