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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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ich der edlen Familie und der Person Sr. Herrlichkeit immergeschenkt habe."

Ei was?" entgegnete der Agent des Marquis;es istumsonst, auf altes Verdienst und auf alte Achtung zu blicken,mein Herr es handelt sich um frisches Verdienst, um gegen-wärtige Achtungsbeweise, das ist's, was ein Mann, wie derMarquis in diesen schlüpfrigen Zeiten fordern mag."

Der Lord Keeper sah nun die volle Absicht von seinesFreundes Gespräch ein; aber er war zu behutsam, eine be-stimmte Antwort zu geben.

Er wüßte nicht," sagte er,was für einen Dienst derLord Marquis von einem Manne von seinen geringen Fähig-keiten verlangen könne, der nicht immer zu seinem Befehl ge-standen hätte, so weit sich dies mit der Pflicht gegen Königund Vaterland vertrüge."

Nachdem er auf diese Art nichts gesagt hatte, während erdoch Alles gesagt zu haben schien, denn die Ausnahme war dazugemacht worden, um späterhin alles Beliebige darunter zu brin-gen, änderte Sir William Ashton das Gespräch und ließ den nämli-chen Gegenstand nicht mehr verkommen. Sein Gast reiste ab, ohneden verschmitzten alten Staatsmann dahin gebracht zu haben,seine künftige Verfahrungsweise zu erklären, doch hegte er dieGewißheit,ihn in einer sehr zarten SachemitBesorgniffen erfüllt,und einen Grund zu ferneren Unterhandlungen gelegt zu haben.

Als er dem Marquis von seiner Unterhandlung Rechenschaftablegte, kamen beide überein, den Lord Keeper nicht zum Gefühleseiner Sicherheit zurückkommen zu lassen, und ihm mit neuenBeunruhigungen zuzusetzen, zumal während der Abwesenheitseiner Lady. Sie wußten es wohl, daß ihr stolzer, hochfahrender,hcrrschsüchtiger Sinn ihn mit dem ihm fehlenden Muthe versehenwürde, daß sie der gegenwärtig herrschenden Partei, mit welcher