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kümmert darum, ob man ihn Lugen strafen könne, „sei zwan-zig Jahre in dem Keller von Wolfscrag, obgleich es ihm nichtzukomme, so vor I. Herrlichkeit zu sprechen; der Brannt-wein, ein köstliches Getränk, süß, wie Hvnigtrank und stark,
damit, wenn derselbe in der Nacht vor Durst erwache, er denselbenlöschen könne, und wenn man die oft ausschweifende Gastlichkeit jenerZeit betrachtet, so ist dies gar nicht unwahrscheinlich. Der Verfasser hatBeispiele davon gefunden in alten Zeiten und bei altgewohnten Familien.ES war vielleicht keine Erdichtung, wenn es heißt:
Mein Weib und ich wir haben zu NachtUnterm Bett zwei Krüge Bier,
Die leeren wir aus, sind wir erwacht:
Was scheint euch von ihr und von mir?
Man erzählt im Tevivtdale, daß in einem altadeligen Hause, dasden Presbyterianern zngetban war, immer eine Bibel und eine Flaschestarkes Bier in das Schlafzimmer der Gäste gegeben wurde. Einst hiel-ten die Pfarrer eine Wersammlung in der Nähe des Schlosses. Allewurden von dem Baronet zum Essen eingeladen, und einige von ihnenfür die Nacht. Der Sitte der Zeit gemäß wurden sieben der ehrwür-digen Gäste in einen einzigen weiten Bettraum gewiesen, wie man siebei einem großen Zudrang von Gästen gebrauchte. Der Kellermeisterversah nach dem Brauche jeden der Pfarrer mit einer Bibel und einerFlasche Ael. Aber nach einer kurzen Berathung unter sich riefen sie,wie man sagt, den Diener zurück, grade als derselbe das Gemach ver-lassen wollte. „Mein Freund/' sagte einer der ehrwürdigen Gäste, „Ihrmüßt wissen, wenn wir als Brüder zusammenkommen, so liest der jüngstePfarrer eine Stelle der Schrift den Uebrigen vor; darum haben wirnur eine Bibel nöthig; nehmt die anderen sechs mit Euch, und bringtstatt ihrer noch sechs Flaschen Ael/'
Diese Synode wäre mit Jvhnson'S weisem Eremiten in lieberem-stimmung gewesen, der einem Zögling, welcher sich nach dem wahrenWege zur Glückseligkeit erkundigte, mit dem berühmten Werse ant>wertete:
Komm', mein Kerlchen, trinke Bier.