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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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er nahm eine ritterliche Stellung an, streckte den Bratspießaus, der mit seiner Bürde Speer und Schild zugleich zu seinschien, und war fest entschlossen, eher zu sterben, als den Raubfahren zu lassen.

Groß war sein Erstaunen, als der Küferbursche auf ihnzuritt, und, ihn mit Höflichkeit grüßend, zu ihm sagte, daßsein Meister sehr bedauere, während seines Besuches abwesendgewesen zu sein, und daß cs ihn schmerze, daß er dem Kind-tanfschmausc nicht beiwohnen könne, und daß er sich die Frei-heit nähme, ein Fäßchen Sekt und ein Fäßchen Branntweinzu schicken, da er wisse, daß Gäste auf dem Schlosse wären,und daß ihr Vorrath nicht groß sei.

Man hat mir irgendwo eine Geschichte von einem ältlichenHerrn erzählt, der von einem entsprungenen Bären verfolgtwurde. Von der Flucht erschöpft, und in einem Anfall vonVerzweiflung ging er mit erhobenem Stocke auf Petz dar; beidiesem Anblick wurde sich das Thier auf einmal seiner Zahmheitbewußt, und statt den Herrn zu zerreißen, stellte es sich auf dieHinterfüße und tanzte eine Sarabande. Das freudige Erstaunendieses Greises, der in der äußersten Gefahr so wunderbar gerettetwurde, glich dem unseres trefflichen Calcbs, als derselbe fand,daß der Verfolger bereit sei, die Beute zu vergrößern, statt ihnderselben zu berauben. Es wurde ihm jedoch Alles klar, alsder Küferbursche vom Pferde stieg, wo er zwischen den beidenFäßchen gesessen hatte, und ihm in's Ohr sagte, wenn Etwasin Hinsicht der Stelle von Peter Puucheon gethan werdenkönne, so würde es John Girder dem Herrn von Ravens-wood durch was Besseres als ein Paar Handschuhe gut zumachen wissen; übrigens wünsche sein Meister mit HerrnBalderstone hierüber zu sprechen, und der Letztere würde ihnin allen seinen Wünschen so nachgiebig wie einen Faßreif finden.