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nur die Weiber fragen, warum sie die wilden Vögel vor unse-rer Ankunft angcrichtet haben."
„Sie sind nicht angerichtet, Gilbert," sagte sein Weib, „son-dern — sondern ein Unglück-"
„Was für ein Unglück?" sagte Girder mit flammenden Au-gen. „Ich hoffe, sie sind nicht zu Schanden worden? Nun?"
Seine Frau, die große Furcht vor ihm hatte, wagte nicht,zu crwiedern; aber ihre Mutter eilte ihr zu Hülfe mit Armen,die zum Drciuschlagcn nicht abgeneigt schienen. „Ich habesie einem Bekannten gegeben, Gibbie Girder, und was wolltIhr nun weiter?"
Ihre kecke Offenheit machte Girder sür einen Augenblickstumm. — „Und Ihr gabt die wilden Vögel, den besten Bissenunseres Kiudtanfschmauses, einem Eurer Bekannten, Ihr alteHexe? Und wie heißt denn der gute Freund — sprecht?"
„Nun eS ist der würdige Mr. Caleb Balderstone vonWolfs Trag," antwortete Marion, zum Kampfe bereit-Girders Wuth erreichte den Gipfel. Wenn irgend ein Um-stand seinen Zorn zu vergrößern vermochte, so war es der, daßdas unzeitige Geschenk an unsern Freund Caleb gekommen war,gegen den er aus Gründen, die dem Leser nicht unbekannt sind,den entschiedensten Groll nährte. Er hob gegen die ältere Frauseine Reitgerte empor, doch sie hielt mit Selbstvertrauen Stand,und schwang mnthig den eisernen Löffel, mit dem sie geradeden Hammelsbratcn begossen hatte. Ihre Waffe war gewiß diebessere, und ihre Arme waren nicht die schwächeren; Gilberthielt es also fürs Beste, sich gegen sein eigenes Weib zu kehren,dessen Gewimmer den Pfarrer, der das beste und gutmüthigsteGeschöpf von der Welt war, aufs Innigste rührte. — „Und du,dumme Gans, saßest still und ließest mein Gut an einen verrück-ten, bcsoffnien, verworfenen, schäbigcnBcdicntcn verschenken, weil