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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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Lang' lebe Bucklaw!" schrieen die Jagdgesellen.

Und Schande über den, der an der Jagd Theil nimmt,und die Jäger so trocken läßt wie ein Trommelfell," fügte einAnderer zur Ergänzung hinzu.

Das Haus von Ravenswood war sonst ein gutes undachtbares Haus im Lande," sagte ein Alter,aber sein An-sehen ist heut zu Tage hin, und der jetzige Herr hat sich nichtanders als wie ein großer Lump gezeigt."

Und mit diesem Beschluß, den alle Anwesenden einstimmigannahmen, stürmten sie in das Wirthshaus, wo sie bis indie Nacht zechten. Das fröhliche Gemüih Bucklaws erlaubteihm selten, in der Wahl seiner Genossen bedenklich zu sein,und bei der gegenwärtigen Gelegenheit, wo ihm der froheGenuß durch die vorhergegangene ungewöhnliche Mäßigkeitund Enthaltsamkeit gewürzt wurde, fühlte er sich so glücklichin der Leitung des Schmauses, als wäre er in der Gesell-schaft von Prinzen. Craigengelt hatte seine eigenen Absichten,seinem Hange zu schmeicheln, und da er einige Laune, vielUüverschamtheit und die Gabe, ein Lied,zu singen, besaß, auchnebenbei den Charakter seines wiedergewonnenen Gesellenvollkommen kannte, so gelang es ihm leicht, denselben bis überdie Ohren in das rauschende Gelage zu versenken.

Die Scene, die unterdessen im Thurme von Wolf's Cragstatt hatte, war von ganz anderer Art. Als der Herr vonRavenswvod, der zu sehr mit seinen eigenen verworrenenBetrachtungen beschäftigt war, als daß er auf die Unterneh-mungen Calebs geachtet hätte, den Hofraum verlassen hatte,führte er seine Gäste in die große Halle des Schlosses.

Der unermüdliche Balderstvne, der aus Neigung oder Ge-wohnheit vom Morgen bis in die Nacht arbeitete, hatte diesdüstere Gemach nach und nach von den Ueberbleibseln des

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