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so verblüfft, daß er ein Paar Minuten lang nur in seinen Wochen-bart, über den in sechs Tagen kein Schcermesser gekommen war,brummen konnte: „Er ist verrückt — rein verrückt — kettentollgeworden: Doch der Teufel hole Caleb Balderstone," sagte er,indem er seine Nothhülfserfindnngsgabe zusammenraffte, „wenndie Familie ihr Ansehen verliert, wäre er auch so närrisch, wiedie sieben Weisen!" Und trotz der finsteren Miene und der Un-geduld seines Herrn nahete er sich demselben keck und ernsthaft,und fragte, „ob er der jungen Lady nicht eine kleine Erfrischungund ein Glas Tokayervvrsetzen sollte, oder alten Sekt — oder—"„Laßt Eure übelangebrachten Possen," sagte sein Herr strenge,„bringt die Pferde in den Stall, und unterbrecht uns nichtmehr mit Euren Albernheiten."
„Ew. Herrlichkeit Belieben muß vor allen Dingen befolgtwerden," sagte Caleb; „nichts desto weniger, da Eure edlen
Gäste weder Sekt noch Tokayer belieben-"
Doch die Stimme von Bucklaw, die man unter Pferde-getrappel und Hörnerschall hcraushörte, verkündete, daß der-selbe an der Spitze des größeren Theils des stattlichen Jagd-gefolges den Burgweg hcraufritt.
„Der Teufel hole mich," sagte Caleb, trotz des neuen Uebcrfallsder Philister ein Herz fassend, „wenn sie mich aus dem Feldeschlagen! Der verzweifelte Thnnichtgut! —einen solchen Schwarmhierher zu bringen, der so viel Branntwein hier zu finden hofftals Grabenwasser, wo er doch so genau den Zustand der hiesigenDinge kennt! Aber ich mein' es, wenn ich die Maulaffen vonBedienten, die sich auf den Schultern ihrer Herrschaft in denHof geschmuggelt haben, wie sich mancher in's Amt schmuggelt,los werden könnte, dann sollte es im Ganzen noch gut abgehen."
Die Maßregeln, die er ergriff, seinen muthigen Vorsatz aus-zuführen, wird der Leser im nächsten Kapitel kennen lernen-