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Als sich der Herr von Ravenswood so hatte vernehmenlassen, nahm er seinen Weg heimwärts, wie einer, der vonseiner Gesellschaft Abschied genommen hat. Aber der Fremdeließ sich nicht so vertreiben. Auch er wandte sein Roß, undritt in der nämlichen Richtung so nahe bei Ravenswvod, daßderselbe, ohne ihm vorzureiten, was die damalige Höflichkeitund die Achtung für das Alter des Fremden und für den kürz-lich geleisteten Dienst verbot, seiner Gesellschaft nicht leichtentschlüpfen konnte.
Der Fremde blieb nicht lange schweigend. „Das ist alsodie alte Burg Wolf's Crag, die in der schottischen Geschichteso oft erwähnt wird," sagte er,-indem er nach dem alten Thurmeblickte, de» eine in seinem Hintergründe schwebende Wetter-wolke verdunkelte, denn auf Entfernung von einer kleinen Meilehatte die Jagd einen Kreisweg genommen, und cs waren dieJäger wieder nahe an die Stelle zurückgekommen, welche sieerreicht hatten, als Ravenswvod und Bucklaw aufbrachcn,um sich ihnen beizugesellen.
Ravenswood beantwortete diese Bemerkung mit einer kal-ten, zurückhaltenden Bejahung.
„Es war, wie ich gehört habe," fuhr der Fremde fort, dendiese Kälte nicht abschreckte, „eine der ersten Besitzungen desedlen Geschlechtes von Ravenswood."
„Ihre erste," antwortete Ravenswood, „und vermuthlichIhre letzte."
»Ich hoffe es nicht, Sir," antwortete der Fremde, indem erseine Stimme durch wiederholtes Räuspern klärte, und sich an-strengte, sein eigenes Zögern zu besiegen, — „Schottland weiß,was es diesem alten Geschlechte verdankt, und gedenkt der viel-fachen und rühmlichen Thaten desselben. Ich hege keine» Zweifel,daß wenn Sr. Majestät in einer geziemenden Vorstellung der