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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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in den Händen seines gefälligen Eigenthümers gesehen hätte.Als er im Begriff war, sich der versammelten Jägergruppezu nähern, wurde er von einem Reiter eingeholt, der sich, wieer, während des Falls des Hirsches entfernt gehalten hatte.

Derselbe schien ein bejahrter Mann. Er trug einen Schar-lachmantel, der hoch zugeknöpft war, und sein Hut war nieder-geschlagen, wahrscheinlich znm Schirm gegen das Wetter. SeinRoß, ein starkes und geduldiges Paradepferd, war eher füreinen Reiter, welcher der Jagd zusehen, als an derselbentheilnehmen wollte. Ein Diener folgte in einiger Entfernung,und der ganze Anzug war der eines ältlichen Herrn von Rang.Er wandte sich an Ravenswood mit vieler Höflichkeit, jedochmit einiger Verlegenheit.

»Jhv scheint ein wackerer, junger Herr zu sein," sagte er,und doch bezeigt Ihr Euch so gleichgültig gegen das edleJagdvergnügen, als wenn Ihr die Last meiner Jahre aufdem Rücken hättet."

Ich habe bei anderen Gelegenheiten der Jagd mit mehrLust beigewohnt," versetzte Ravenswood;für jetzt müssenmich kürzlich in meinerFamilie stattgehabte Ereignisse entschuldi-gen außerdem," fügte er hinzu,war ich beim Beginn derJagd nur schlecht beritten."

Ich glaube," sagte der Fremde,einer meiner Diener warso klug, Eurem Freunde ein Pferd zn überlassen."

Ich war seiner und Euerer Gefälligkeit sehr verbunden,"versetzte Ravenswood.Mein Frennd ist Herr Hayston vonBucklaw, den Ihr sicher in der Mitte der eifrigsten Jägerfinden werdet. Er wird Eures Dieners Pferd zurückgeben, unddas meinige dafür empfangen und er wird," schloß er, indemer den Kopf des Pferdes von dem Fremden weglenkte,seinenbesten Dank für den geleisteten Dienst zu dem meinigen fügen."

Die Braut von Lamiiiernioor. l. lg