„Opfern!" wiedcrhallte Caleb mit einem Ton, wodurch eranzudcuten schien, als hielte er jede Nachgiebigkeit, die seinHerr Anderen erwiese, für die größte Ungereimtheit — „opfern,das wäre! — doch ich bitte Ew. Herrlichkeit nm Vergebung— und welches Wamms wäre Euch gefällig?"
„Welches Ihr wollt, Caleb — mein Kleidervorrath ist,denk' ich, nicht reichhaltig."
„Nicht reichhaltig!" wiederholte Caleb; „wir haben dasgraue und silberne, das Ew, Herrlichkeit an Hew Hildebrand,Euren Vorreitcr verschenkt hat — und das franzvflsche vonVelvet, das mit den Kleidern von Mylord Eurem Vater(Gott Hab' ihn selig!) an arme Freunde der Familie gekom-men ist — und das von clrnp - eie - berr> — «
„Das ich Euch gegeben habe, Caleb, und das, scheint's,das einzige ist, welches möglicher Weise zu haben wäre, aus-genommen dasjenige, welches ich gestern trug — bitte, gebtmir dieses, und sprecht nichts weiter davon."
„Wenn's Ew. Herrlichkeit beliebt," versetzte Caleb, „undohne Zweifel ist s ein dunkelfarbiger Anzug, und Ihr seid inTrauer — aber dessen ungeachtet, ich habe das von srsp-cle-derry nie getragen — das schickte sich schlecht für mich — undEw. Herrlichkeit haben dermalen keine Wahl — und es istsauber gebürstet, und da Damen dort unten sind — "
„Damen!" sagte Ravenswood, „was für Damen? sprich!"
„Was kenne ich sie, Ew. Herrlichkeit? — von dem Wart-thurme konnte ich weiter nichts sehen, als ihre glänzendenZügel und ihre fliegenden Federn — cs war, wie der Hofvon Elfland."
„Gut, gut, Caleb," versetzte sein Herr, „helft mir meinenMantel anziehen, und gebt mir mein Degengehenk. — Wasist das für ein Getrappel im Hofe?"