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mit diesen Worten gab er dem alten Kellermeister die Börse,die am verwichenen Abend so nahe den Krallen Craigcngeltsentgangen war. Der Alte schüttelte seine dünnen Silbcrlvckcn,und blickte mit dem aufrichtigsten Kummer auf seinen Herrn,während er in der Hand die leichte Börse wog, und sagte dannmit betrübter Stimme: „Ist dies Alles, was übrig ist?"
„Für den Augenblick," antwortete sein Herr, indem er mehrLustigkeit zeigte, als er vielleicht wirklich fühlte, „ist nichts übrig,als der grüne Beutel und ein klein wenig Tand, wie's im altenLiede heißt; aber das wird eines Tages anders werden, Caleb.''
„Ehe der Tag kommt," sagte Caleb, „wird's, fürchte ich,aus sein mit einem alten Lied und einem alten Dicnstmanndazu. Aber ich sollte nicht so zu Ew. Herrlichkeit sprechen,und Ihr solltet nicht so bleich aussehen. Nehmt Eure Börsezurück, und laßt sie in Gesellschaft zur Schau dienen, dennwenn Ew. Herrlichkeit einen Rath annehmcn wollte, dannund wann die Börse vor den Leuten herauszuziehen, undwieder einzustecken, so würde uns Jedermann gerne borgen."
„Aber, Caleb," sagte sein Herr, „ich habe noch immer vor,dies Land recht bald zu verlassen, und da ich dies mit demRufe eines ehrlichen Mannes tbun will, so mag ich wenigstenskeine selbstgemachten Schulden hinter mir lassen."
„Ihr habt Recht, daß Ihr als ein braver Mann Weggehenwollt, und Ihr sollt cs, denn der alte Caleb kann Alles auf sichnehmen, und mehr als eine Manneslast wird's ja nicht sein. Ichwerde gerade so gut im Gefängniß leben, wie außerhalb desselben,und das Ansehen der Familie wird rein und unangetastet bleiben."
Der Herr von Ravenswovd bemühte sich vergebens, demAlten begreiflich zu machen, daß sein Widerwille gegen dasSchuldenmachcn durch den Umstand, daß sein Diener dafürverantwortlich gemacht werden könnte, eher verstärkt als ge-