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„Laßt es nicht besser sein, ich bitte Euch," sagte Bncklaw,indem er aufstund, und sich, so gut es die Dunkelheit erlaubte,ankleidete, — „laßt es nicht besser sein, sage ich, wenn Ihrwollt, daß ich bei meinen guten Vorsätzen beharren soll. Die.bloße Erinnerung an Calebs Getränk hat mir die Lust nacheinem Frühtrank besser vertrieben, als ein Dutzend Predigtenwürden gethan haben. Und Ihr, Herr, habt Ihr EnceBusen-schlange wacker bekämpft? Ihr seht, ich bin auf dem Wege,meine Nattern, eine nach der andern zu zähmen."
„Ich habe den Kampf begonnen, Bncklaw, und ein schönerEngel ist zu meinem Beistand erschienen," erwiederte Ravens-wood.
„Wehe mir!" sagte sein Gast, „ich habe keine Erscheinungzu hoffen, meine Muhme, die Lady Girnington, müßte sichdenn zur ewigen Ruhe verfügen, und dann wäre cs eher ihreErbschaft, als ihre Erscheinung, was mich in meinen gutenVorsätzen erhalten könnte. — Doch das erwähnte Frühstück,Herr, — läuft das Wildprct, das in der Pastete dabei erschei-nen soll, noch herum, wie's im Liede heißt?"
„Ich will mich darnach Umsehen," versetzte Ravenswood,und verließ das Gemach, um Caleb aufzusuchen, den er ineinem dunklen Behälter fand, wo vor Zeiten die Speisekam-mer der Burg gewesen war. Der alte Mann war hier ernst-lich mit der bedenklichen Arbeit beschäftigt, einer zinnernenKanne durch Reiben den Anschein einer silbernen zu verschaf-fen. „Ich glaub', es thut's — ich glaub', es geht, wenn mansie nicht zu sehr an's Fensterlicht bringt!" Dies waren dieAeußerungen, die er von Zeit zu Zeit murmelte, um sich zu sei-nem Werke anzufeuern, als ihn die Stimme seines Herrn darinunterbrach. „Nehmt dies," sagte der Herr von Ravenswvod,„und schafft das Nöthige für den Haushalt herbei." Und