„Aber unsere Pferde, alter Freund — unsere Pferde; siemüssen zu Grunde gehen, wenn sie nach dem scharfen Ritthier in der Kälte stehen bleiben, und meins ist für den Schin-der zu gut; darum nochmals, unsere Pferde," rief Bncklaw aus.
„Wahr — ja — eure Pferde — ja — ich will den Knechtenrufenund mit starker Stimme rief Caleb, daß der alte Thurmwiderhallte: John — William — Saundcrs! — Die Kerlssind ausgegangen oder schlafen," bemerkte er, nachdem er aufAntwort gewartet hatte, die er, wie er wußte, möglicher Weisenicht erhalten konnte. „Es geht unordentlich zu, wenn der Herrnicht zu Hause ist, aber ich will selbst eure Thiere besorgen."
„Das scheint mir das Beste," sagte Ravenswovd, „dennsonst wäre keine Hoffnung, daß sie je besorgt würden-"
„Still, Mylord, — still, um Gotteswillen," sagte Calebbeiseit zu seinem Herrn und in einem bittenden Ton, „wennIhr auf Euer Ansehen nichts haltet, denkt an das weinige;es wird uns schwer genug werden, eine erträgliche Nachtherauszubringen mit allen Lügen, die ich auftreiben kann."
„Gut, gut, nichts mehr davon," sagte sein Herr; „gehein den Stall. Es wird Heu und Hafer dort sein, denk' ich?''
„Freilich, vollauf;" er sagte dies frei und laut, und dannfügt er leise hinzu: „es war noch ein wenig Hafer und einwenig Grummet von dem Bcgräbniß noch übrig."
„Sehr gut," sagte Ravenswovd, indem er die Lampe ausder widerstrebenden Hand des Dieners nahm; „ich will demGast die Stiege hinauf leuchten."
„Ich kann daran nicht denken, Mylord; — wenn Ihr aberfünf Minuten oder zehn oder höchstens eine Viertelstunde Ge-duld haben wolltet, und die schöne Mondlandschaft von Baß- undNorth-Berwick Law betrachten, bis ich die Pferde besorgt habe,dann wollte ich Ew. Herrlichkeit und Euren Gast die Stiege