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Einkünfte, und haben nicht genug, — und was bewegt Euchnun, Euch mit ihm einzulaffen?"
„Beruhigt Euch, Bucklaw; ich verstehe meine Sache," ver-setzte Craigengelt. „Außerdem daß sein Name und seines Va-ters Verdienste von 1689 dazu beitragen werden, eine solcheErwerbung zu Versailles und zu St. Germain zu rühmen —so mögt Ihr auch erfahren, daß der Herr von Ravenswoodein ganz anderer Kauz ist als Ihr. Er hat Geschick und Gabenso gut als Herz und Muth, und er wird sich in der Fremdeals ein junger Mann von Kopf und Herz erweisen, der sich aufmehr versteht, als auf den Lauf der Pferde und den Flug derFalken. Ich habe das letztem«! das Zutrauen verloren, weil ichkeinen hinübergebracht, der für etwas anderes Sinn gehabthätte, als einen Hirsch aufzutreiben, oder einen Falken zu rufen.Der Herr von Ravenswood hat Erziehung und Verstand."
„Und doch ist er nicht gescheid genug, den Pfiffen einesSeelenverkäufers zu entwischen, Craigengelt?" versetzte derjüngere Mann. „Werdet doch nicht böse; Ihr wißt, Ihr wolltEuch nicht schlagen, und Ihr mögt also füglich Euer Heft inFrieden lassen. Erzählt mir lieber trocken heraus, wie Ihrden Ravenswood in Euer Vertrauen gezogen?"
„Indem ich seiner Rachsucht schmeichelte, Bucklaw," ant-wortete Craigengelt. „Er war immer mißtrauisch gegen mich;aber ich ersah meine Zeit, und hämmerte darauf lvS, als ervor Zorn und Rache gluthroth war. Er geht nun, wie ersagt, und vielleicht denkt, den Sir William Ashton zu Redezu stellen. Ich sage, daß, wenn sie zusammenkommen, undder Rechtsgelehrte ihn zwingt, sich zu vertheidigen, Ravens-wood ihn erschlagen wird, denn er hat den Funken im Auge,der nicht trügt, wenn man Jemands Vorsatz erspähen will-Jedenfalls wird er ihm einen solchen Streich spielen, daß dar-