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bin ein guter Schottländer, wie mein Vater vor mir war,und meine Großmuhme, die Lady Girnington kann nicht ewigleben"
„Aber, Bucklaw," versetzte Craigengelt, „sie kann noch einelange Weile leben, und was Eueren Vater betrifft, er hatteLand und Vermögen, nahm sich vor Pfandleihern und Wuche-rern in Acht, zahlte seine Schulden, und lebte auf seinemEigenthum."
„Und wer ist Schuld daran, daß ich es nicht auch so machte?"sagte Bucklaw — „wer? wenn nicht der Teufel und Jkr undEuresgleichen, die Ihr mir geholfen, mein schönes Gut zuverzehren, und nun soll ich, meine ich, wie Ihr wohnen undwandern — die eine Woche von einem geheimen Briefchenvon St. Germain leben — die andere von der Nachricht einesAufstandes in den Hochlanden — mein Frühstück von altenJakobistischen Matronen gewinnen, und ihnen Haare ans eineralten Perücke für Locken des Ritters geben — meinem Freundein seiner Sache helfen, und ihn im Augenblick der Noth imStiche lassen, damit ein so bedeutender politischer Agent nichtzu Schaden komme. Und all dies soll ich des Brodes halberthun, außer daß ich mich einen Capitain nenne!"
„Ihr glaubt da eine schöne Rede zu halten," sagte Craigengelt,„und auf meine Unkosten Euern Witz zu zeigen. Ist Hungerssterben oder gehenkt werden besser, als ein Leben zu führen,wie ich es fübren muß, weil der König in seinen jetzigen Um-ständen seine Gesandten nicht hinlänglich bezahlen kann?"
„Hungers sterben ist ehrenvoller, Craigengelt, und gehenktwerden könnte wohl das Ende davon sein — Aber was Ihrmit dem armen Schlucker, dem Ravenswood machen wollt,ich seh's nicht ein — er hat so wenig Geld wie ich — alleseine Güter sind verpfändet, die Wucherzinsen verzehren die