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Dicnstmann offen herabsehe, weil er die Jagdliebhaberei nichtbesitze, welche damals für das wahre Kennzeichen eines ächtenEdelmanns galt. Aber der Wildmeister ist in jedem Landschloßein Mann von vieler Bedeutung, der sich in seiner Sprachemanche Freiheit herausnehmen darf. Sir William lächelte dar-um und versetzte, er habe heute an was Anderes als an dieJagd zn denken; einstweilen zog er seine Börse, und gab demFörster zur Ermunterung einen Thaler. Der Mann empfingdenselben, wie ein Kellner in einem glänzenden Gasthof eindoppeltes Trinkgeld von einem Landedelman» empfängt, d.h.mit einem Lächeln, worin sich Freude über das Geschenk mitSchadenfreude über die Dummheit des Gebers vermischte.„Ew. Gnaden ist ein schlechter Bezahler," sagte er, „weil Ihrbezahlt, che das Werk gethan ist- Was wolltet Ihr machen,wenn ich den Bock verfehlte, nachdem ich das Trinkgeld imSacke habe?"
„Ich glaube," sagte der Lord lächelnd, „Ihr würdet kaumverstehen, was ich meine, wenn ich Euch von einer comlictioimlebiti spräche."
„Mein' Seel', nein — ich verstehe, daß cs ein juristischerBrocken ist — aber verklag' einen Bettler und — Ew. Gna-den weiß den Rest. — Gut, aber ich will gerecht gegen Euchsein, und wenn Bogen und Brack nicht fehlen, sollt Ihr einWildprct haben mit zwei Finger dickem Fett auf der Brust."
Als er weiter gehen wollte, rief ihn sein Herr zurück undfragte ihn, wie im Vorbeigehen, ob der Herr von Ravens-wood wirklich ein so braver Mann und guter Schütze wäre,wie die Leute sagten.
„Brav! — brav genug, ich schwör' es Euch," versetzte Nor-man; „ich war in dem Wald zu Tyninghame mit meinemLord, als daselbst eine Herreujagd statthatte; mein' Seel', da