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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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Armbrust und einem Hund, den sein Bursch an der Leineführte, des Jagdvergnügens halber nach dem innere» Walde eilte.

Wollt Ihr uns ein Stück Wild schießen, Norman?" sagtesein Herr, den Gruß des Försters enviedernd.

Ja, Ew. Gnaden, das will ich. Gefällt cs Euch, dieZagd mit anzusehen?"

O nein," sagte der Lord, nachdem er seine Tochter ange-dlickt, die bei dem Gedanken, ein Wild getroffen zu sehen,erblaßte, obgleich sie, hätte ihr Vater den Wunsch geäußert,Norman zu begleiten, wahrscheinlich kein Zeichen ihres Wi-derwillens gegeben haben würde.

Der Förster zuckte die Achsel.Es wäre," sagte er,einverzweifelt Ding, wenn Niemand von der Herrschaft herunter-käme, die Jagd zu sehen. Er hoffte, Kapitän Shvlto würdebald heimkommen, oder sein Handwerk ganz an den Nagelhängen, denn Mr. Heinrich hätte so viel zu schaffen mit sei-nem dummen Latein, daß, obschon er guten Willen habe, vomMorgen bis zum Abend im Walde zu bleiben, dennoch keinguter Weidmann aus ihm zu machen sei. Zn Lord Ravens-wvods Zeiten, habe er gehört, sei es nicht so gewesen wennein Hirsch erlegt werden sollte, liefen Vater und Sohn, eszu sehen; und wenn das Wild zu Boden lag, wurde dasMesser immer dem Ritter dargercicht, der für diese Ehre nieunter einem Thaler gab. Und da war Edgar Ravenswoodder heutige Herr von Ravcnswood wann er in den Waldhinauf ging cs gab da keinen besseren Schützen seit Trist-rams Zeiten wenn Sir Edgar seine Waffe zeigte, paff dichlag das Thier, meiner Seel'. Aber wir diesseits des Hügelssind in der Weidmannskunst rückwärts gegangen."

In dieser Rede war mancherlei, was dem Lord Keeper garsehr mißfiel; er konnte nicht umhin, zu bemerken, daß ihn sein