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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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lerci in der Aufzeigung ihrer Meisterstücke karger thun als ihreSchwester, die Bildhauerkunst? Und doch, mein Freund, wirmüsse» uns sogleich trennen, in einer Stunde kommt der Zim-mermann, um das das Schild aufzuhängen; aber wahrhaf-tig, trotz meiner Philosophie und Eures tröstlichen Zuspruchs willich lieber Ganderclcugh verlassen, che die Operation beginnt.

Wir wohnte» dem Abschiedsschmause unseres lustigen WirtheSbei, und ich begleitete Dick auf seinen Weg nach Edinburg. Wirtrennten uns über eine Weile vom Dorf, gerade als wir denJubel der Buben vernahmen, der die Aufrichtung des neuenWallaee-Kopfcs ankündigte. Dick Tinto stellte sich so, daß ernichts Horen konnte so wenig hatte ihn alte Uebung undneue Philosophie mit dem Stand eines Schildmalcrs befreundet.

In Edinburg wurden Dicks Talente entdeckt und anerkannt,und er erhielt Einladungen und Winke von verschiedenen Ken-nern der schönen Künste. Aber diese Herren theilteu lieber ihreKritik als ihr Geld mit, und Dick brauchte eher Geld als Kritik.Er suchte darum nach London zu kommen, dem großen Marktdes Talents, wo, wie an allen solchen Plätzen, der Waarenvor-rath in allen Gattungen größer ist als die Zahl der Käufer.

Dick, der im Ernste für ein großes Naturtalent in seinemFache galt, und dessen eitles, feuriges Gemüth nie an einemendlichen Gelingen verzweifelte, stürzte sich blindlings unter dieMenge, die um Ansehen und Vorzug rang. Er theilte Stößeaus, nahm Stöße ein, und erfocht slch kraft seiner Beharrlichkeitein gewisses Ansehen: er malte um den Preis des Instituts, erstellte Gemälde aus in Somerset-Haus, und wünschte den Aus-schuß znm Henker. Aber der arme Dick war bestimmt, das Feld,wo er so ritterlich focht, zu verlieren. In den schönen Künstengibt'« keine andere Wahl, als gänzliches Gelingen oder völligesVerlieren, und da Dicks Eifer und Geschick das erste nicht erringen