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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
Entstehung
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von Sir William Wallace, gräßlich, wie vom Rumpfe ge-trennt auf Befehl des Verräthers Evuard.

Dies Gemälde war auf Brettern von ziemlicher Dickeansgcführt, die oben mit Eisen verziert waren, um das ehr-würdige Bild auf eine Schildpfoste zu hängen.

Hier, mein Freund, sagte er, steht der Ruhm Schottlandsund meine Schande, doch nein, eher die Schande derer, die,statt die Kunst in ihrem Kreise zu begünstigen, sie zu diesenunwürdigen und verächtlichen Verirrungen verleiten.

Ich versuchte den Unwillen meines entwürdigten und ent-rüsteten Freundes zu kühlen. Ich stellte ihm vor, daß ernicht, wie der Hirsch in der Fabel, die Eigenschaft verachtendürfe, die ihn aus der Verlegenheit gerettet, woraus ihn seinTalent als Poriruit- und Landschaftsmaler nicht hätte ziehenkönnen. Besonders pries ich Plan und Ausführung seinesGemäldes, und bemerkte ihm, daß er sich, anstatt sich zuschämen über die öffentliche Ausstellung eines so herrlichenZeichens seines Talentes, vielmehr über die Vergrößerungseines Ruhmes, zu der diese öffentliche Ausstellung gewißGelegenheit geben müsse, Glück zu wünschen habe.

Ihr habt Recht, mein Freund Ihr habt Recht, versetzteder arme Dick, und sein Auge funkelte vor Wonne, warumsollte ich den Namen eines eines (er suchte nach einemWort) eines Thür- und Thormalers scheuen? Hat sichnicht Hogarth selbst in diesem Charakter in einem seiner bestenStiche gezeigt? Domenichino oder ein anderer in altenZeiten Moreland in der unsrigen haben ihre Talente indiesem Fache geprüft. Und warum die Ausstellung von Kunst-werken, die auf alle Stände mächtig zu wirken im Standesind, auf die Reichen und Vornehmen allein beschränken? Manerrichtet Statuen unter freiem Himmel, warum sollte die Ma-