er dem Schicksal entgangen sein würde, an einem Sturze vomPferde zu sterben. Da das Werk, worin die Elegie vorkommt,so selten ist, daß man es einzig nennen könnte, und da esuns den vollständigsten Bericht über eine Hauptperson der tra-gischen Geschichte, die wir mitgetheilt haben, gibt; so wollenwir auf die Gefahr, langweilig zu werden, einige kurze Pro-ben von der Poesie des Mr- Symsonö beifügen. Der Titel ist:„Eine Grabelegie, veranlaßt durch den traurigen und höchstkläglichen Tod des nach Werth geschätzten und höchst gebilde-ten Herrn David Dunbar von Baldoon des jüngeren, einzi-gen Sohnes und Erben des hochzuverehrenden Sir DavidDunbar von Baldoon, Ritter Baronet. Er verließ dies Lebenden 28. März 1682, nachdem er durch einen Sturz eineQuetschung erhalten, als er den Tag zuvor zwischen Leith undHolyroodhouse ritt; und er wurde mit Ehren beigeseht in derKirche der Abtei von Holyroodhouse, den 4. April 1682."
Man würde mich mit Recht des Undanks zeihenUnd zwar des schwärzesten, sollt' ich nicht weihenDem Trauerfall ein Wort, und trat' nicht auchMir eine SchmerzenSthräne in das Aug'-'ne Thräne; sagt' ich? ach! an diesem GrabeWar' das 'ne arme, kleine, schlechte Gabe —
Zu klein, zu schlecht, in Wahrheit ist'S gesagtBon mir, der am Grab des Freundes klagt —
Weint' ich ein Glas mit salz'gen Thränen voll,
ES wär' für ihn noch ein geringer Zoll.
Der Dichter fährt dann fort, sein vertrautes Verhältnißmit dem Verstorbenen darzuthnn, und die Beständigkeit zuschildern, womit der junge Mann dem öffentlichen Gottesdienstbeiwohnte, was er regelmäßig that, und wodurch er für zweioder drei Andere ein wirksames, gutes Beispiel wurde. Dannbeschreibt er das Aeußere und den Charakter des Verstorbenen,