einem Nebenbuhler von Lord Stair für die Prästdentenstelle andem 6ourt ob Segsion, geschrieben; cs war dies eine jenemgroßen Rechtsgelehrten weit nachstehende Person, und er wurdevon der verleumderischen oder gerechten Satyre seiner Zeitge-nossen eben so hart mitgenommen, als er ein ungerechter undparteiischer Richter war. Einige von den Noten sind von demwißbegierigen und fleißigen Robert Milne, der als ei» eifri-ger Jakobite, gerne die Hand bot, die Familie von Stair an-znschwärzen *).
Ein anderer Poet dieser Periode hat in einer ganz andernAbsicht eine Elegie hinterlassen, worin er das Schicksal derunglücklichen jungen Person, deren außerordentliches Unglückeinem Whitelaw, Dunlop und Milne ein würdiger Gegenstandfür Possen und Zoten schien, mit Schmerz andentet und be-trauert. Dieser Barde von milderer Gesinnung war AndreasSymson, vor der Revolution Pfarrer von Kirkinner in Gallo-way, und nach seiner Vertreibung als Episcopalischer beschei-dener Buchdrucker in Edinburg. Er machte für die Familievon Baldoon, mit welcher er, wie's scheint, wohl bekannt war,eine Elegie auf das traurige Familienereigniß. In diesem Ge-dichte behandelt er die Veranlassung von dem Tode der Brautmit einem feierlichen Geheimthun.
Die Verse führen den Titel: „Auf den unerwarteten Todder tugendsamen Lady Mrs. Janet Dalrymple, Lady Baldoon,der jüngeren", und liefern uns die genauen Data der Kata-
Ich habe die Satyre. die ini erste» Theil der merkwürdigen klei-nen Sammlung » Look ok 8eotti-I> kaiguil.-; verkommt, mit der anText vollständigeren und durch Noten reicheren verglichen, die ich in mei-nem Besthe habe. In dem zweiten Buche der Pasquille, p. 7r, kommteine höchst pöbelhafte Grabschrift auf Sir James Hamilton von White-