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16 (1851) Die Braut von Lammermoor
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Gewalt dem bösen Feinde beizumessen sei, dem sich die jungeLady zu ergeben entschlossen gewesen sei, wenn sie das ihremersten Liebhaber gegebene Versprechen bräche. Dieser Umstandwiderstreitet dem in derLNote über Law's Denkwürdigkeitengegebenen Bericht, aber er verträgt sich wohl mit der Familien-überlieferung.

Be, allen StairS ist kein Unterschied,

Wie man an ihre» Frau'n und Männern sieht.

So gab er, wie ein Nnterthan so gern.

Die Hand der Tochter an Glenluce's Herrn.

Er wußte es, wozu sie sich verhieß,

Wenn ihre Treu' von Nutherford je ließ'.

Was kümmerte den Teufel BaldoonS Recht!

Er nahm die Braut: sein Anspruch war nicht schlecht.

Was er auch ihr gesagt Hab' und gethan;

Er packte erst den Bräutigam au,

Und keilte ihn in das Kamin hinein;

Der Fall») erst heilte sein zerquetscht Gebein-

Eine dev von William Dunlope beigefügten Randglosse»bemerkt zu obigen Versen:Sie hatte sich dem Lord Ruther-ford unter fürchterlichen Verheißungen verlobt, und sie hcirathetespäter Baldoou, den Neffen desselben, und ihre Mutter wardie Ursache ihres Treubruchs."

Auf das nämliche Trauerspiel wird in der folgenden Stelleund der dazu gehörigen Note angespielt:

Unheil verfolget diese schlechte Brut.

AlS Oheims Braut der Neffe heimführen thut.

Die Note zu dem Wort Oheim erklärt:Rutherford, derdie Lady Baldoou heirathen sollte, war der Oheim von Baldoou."Diese Satyre aufLord Stair und seine Familie wurde, wie schonbemerkt worden ist, von Sir William Hamilton von Whitelaw,

») Der Fall vom Pserde, wodurch sein Tod veraulaßt wurde.