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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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ken! die wilden Thicre in ihrem Schreien und Brüllen dielobenden Winde in ihrem Brausen und Heulen die wildenFluthen in ihrem Rauschen und Toben riefen: Schmach überden Feigling! die treuen Neun verfolgen mich noch; sierufen mit schwacher Stimme:Führe nur einen Hieb zu un-serer Rache, wir Alle starben für Dich!""

Während der unglückliche Jüngling so raste, hörte manein Rascheln im Gebüsch.Es gibt nur einen Weg!" rief er,auf die Mauer springend, aber mit einem ängstlichen Blickenach dem Dickicht, durch welches einige Diener schlichen, inder Absicht, ihn zu ergreifen. Aber in dem Augenblicke, woer eine menschliche Gestalt aus dem Gebüsch Hervorkommensah, schlug er die Hände wild über dem Kopse zusammen undmit dem Rufe:Bas air Eachin!" stürzte er die Höhehinunter in den tobenden Wasserfall.

Es ist unnöthig, zu sagen, daß jeder feste Gegenstand durcheinen solchen Fall in Stücke geschmettert werden mußte. Aberder Strom war angeschwollen und die Reste des unglücklichenJünglings wurden nie gesehen. Die wechselnde Sage hat dieGeschichte auf mehrfache Weise ergänzt. Eine Nachricht sagt,daß der junge Häuptling des Clans Quhele wohlbehaltenzum Ufer schwamm, weit unterhalb Campsie Linn, und daßer, trostlos in der Einöde von Rannoch irrend, dem VaterClemens begegnete, der seinen Wohnsitz in der Wildniß alsEinsiedler genommen hatte, nach der Weise der alten Culdees.Er bekehrte, sagt man, den trostlosen und reuigen Conachar,der mit ihm in seiner Zelle lebte, seine Andacht und seine Ent-behrungen theilcnd, bis der Tod Beide nach einander wegraffte.

Eine andere, wunderbarere Sage deutet an, daß er vomDaione-Shie oder Feen-Volke dem Tode entrissen ward,und daß er nun noch immer durch Wald und Wildniß wan-