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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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keinen solchen Clan, von dem Du sprichst; und Du bist einthörichtes Mädchen, von dem zu sprechen, was nicht ist, undzu Einem, der nicht eristirt."

Ach! Unglücklicher"

Und warum unglücklich, ich bitt' Euch!" rief der Jüng-ling.Wenn ich ein Feiger und Schurke bin, beherrschen nichtFeigheit und Schurkerei die Elemente? Habe ich nicht demWasser getrotzt, ohne daß es mich Hinabriß, und die Erde ge-treten, ohne daß sie sich öffnete, mich zu verschlingen? Undein Sterblicher sollte sich meinen Absichten widersetzen?"

Ach, er rast!" sagte Katharina.Eile, um Hilfe zu ru-fen. Er wird mir nichts thun. Aber ich fürchte, er wird sichselbst ein Leid thun. Sieh, wie er auf den tobenden Wasser-fall hinabstarrt."

Die Sängerin eilte zu thun, was ihr aufgetragen warund Conachars -albwahnsinniger Geist schien durch ihre Ab-wesenheit beruhigter.Katharina," sagte er,nun sie fort ist,will ich sagen, daß ich Dich kenne ich kenne Deine Liebezum Frieden und Deinen Haß gegen den Krieg. Aber höreich habe, eh' ich einen Hieb auf meinen Feind führte, lieberAlles geopfert, was einem Manne das Theuerste ist ich habeEhre, Ruhm und Freunde verloren; und was für Freunde!"<Er bedeckte sein Gesicht mit den Händen.)O, ihre Liebeging über Weiberliebe! warum sollt' ich meine Thränen bergen? Alle kennen meine Schande Alle sehen meinen Schmerz.Ja, Alle könnten ihn sehen, aber wer möchte Mitleid haben?Katharina, als ich wie ein Toller das Thal hernieder rannte,riefen Männer und Weiber Schmach über mich! Der Bett-ler, dem icb ein Almosen zuwarf, um mir einen Segen zu er-kaufen, warf mir's verächtlich zurück mit einem Fluch über denFeigen! Jede Glocke tönte nur: Schande dem elenden Schur-