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15 (1851) Das schöne Mädchen von Perth
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werden. Aber sieh sieh dort, Katharina, sieh dort! dieserfliegende Bote bringt gewiß Nachrichten vom Kampfe."

Mich dünkt, ich sollte ihn kennen, der so stürmisch läuft,"sagte Katharina,aber wenn er es ist, an den ich denke,so verfolgen ihn seltsame Gedanken."

Während sie sprach, richtete der Eilende seinen Lauf nachdem Garten. Louisens kleiner Hund lief ihm entgegen, heftigbellend, kam aber bald zurück, um winselnd und heulend hin-ter seine Gebieterin zu schleichen; denn selbst stumme Thierekönnen unterscheiden, wenn Menschen von der wüthenden Kraftunwiderstehlicher Leidenschaft getrieben sind, und fürchten sich,ihrem Laufe entgegen zu treten. Der Flüchtling stürzte inrastloser Eile in den Garten. Sein Kopf war unbedeckt, seinHaar flatterte, sein reicher Mantel und alle andern Kleiderschienen vor Kurzem durchnäßt worden zu sein. Seine leder-nen Stiefel waren zerschnitten und zerrissen, und seine Füßefärbten den Rasen mit Blut. Sein Gesicht war wild, ent-stellt und hoch erhitzt, oder, wie die schottische Redeweise csnennt, sehr erhoben.

Conachar!" sagte Katharina, als er herankam, scheinbarohne zu sehen, was vor ihm war, wie Hasen, von denen mansagt, daß sie nichts sehen, wenn sie von Hunden hart verfolgtwerden. Aber plötzlich hielt er an, als er seinen eigenenNamen hörte.

Conachar," sagte Katharina,oder vielmehr Eachin MacJan was bedeutet das? hat der Clan Quhele eineNiederlage erlitten?"

Ich habe solche Namen geführt, wie mir dies Mädchengibt," sagte der Flüchtling nach momentanem Besinnen.Ja,ich hieß Conachar, als ich glücklich war, und Eachin, als ichmächtig war. Aber jetzt habe ich keinen Namen und es gibt