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sie gern Weggehen sahen, um in der Nähe des Klosters zuspazieren. Ein kleiner Garten mit seinen Gebüschen undFruchtbäumen erstreckte sich von einer Seite des Klosters bisan den Abhang, von dem er nur durch eine kleine Mauer ge-trennt war, die so niedrig auf dem Rande des Felsens stand,daß das Auge die Höhe der Klippen wohl messen und diekämpfenden Fluthen betrachten konnte, welche über den Felsenunten kochten, sprudelten und schäumten.
Das schöne Mädchen von Perth und ihre Begleiterinwandelten langsam auf einem Pfade, der an dieser Mauerhinlief, betrachteten die romantische Aussicht und gedachten,wie schön sie sein müsse, wenn der nahende Sommer denHain mit Blättern kleiden würde. Einige Zeit beobachtetensie ein tiefes Schweigen. Endlich erhob sich der frohe undkühne Sinn der Sängerin über die Umstände, in denen siegewesen war und in denen sic sich fetzt befand.
„Lasten die Schrecken Falklands, schönes Mädchen, nochimmer auf Deinem Geiste? Suche sie zu vergessen, gleichmir; wir können des Lebens Pfad nicht leicht wandeln, wennwir von unfern Mänteln nicht die Regentropfen schütteln, sowie sie fallen."
„Diese Schrecknisse sind nicht zu vergessen," antworteteKatharina. „Aber gegenwärtig ist mein Gemüt- um meinesVaters Sicherheit besorgt; und ich kann nicht umhin, zu be-denken, wie viele tapfere Männer in diesem Augenblicke dieWelt verlassen mögen, nur sechs Meilen oder nicht vie! wei-ter von uns entfernt."
„Ihr meint den Kampf zwischen sechzig Streitern, wovonuns Douglas' Reiter gestern sagten? das wäre ein Schau-spiel für eine Sängerin. Doch, über meine weibischen Augen!sie könnten nie gekreuzte Schwerter sehen, ohne erschreckt zu